Neue Studien zu den Kosten der Betreuung im Alter

Die Diskussion für eine gute Betreuung im Alter wird immer breiter geführt. Dazu gehört auch die Frage nach den Kosten. Gleich zwei Studien wurden dazu in den letzten Tagen publiziert: Eine Studie der Pro Senectute schätzt den aktuellen Bedarf und die Kosten von Betreuung zu Hause, eine Studie im Auftrag von Curaviva, Seneuisse, Spitex und SpitexPrivee berechnet die monatlichen Kosten des betreuten Wohnens. Die Frage der Finanzierung wurde nicht vertieft.

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Die Diskussion für eine gute Betreuung im Alter wird immer breiter geführt. Dazu gehört auch die Frage nach den Kosten. Gleich zwei Studien wurden dazu in den letzten Tagen publiziert: Eine Studie der Pro Senectute schätzt den aktuellen Bedarf und die Kosten von Betreuung zu Hause, eine Studie im Auftrag von Curaviva, Seneuisse, Spitex und SpitexPrivee berechnet die monatlichen Kosten des betreuten Wohnens. Die Frage der Finanzierung wurde nicht vertieft.

Im Auftrag der Pro Senectute ist das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie der ZHAW zwei Fragen nachgegangen: Welche Betreuungsleistungen brauchen Personen, die zu Hause leben? Und welche Kosten fallen auf individueller und gesamtgesellschaftlicher Ebene an? Die Studie zeigt, dass vor allem Leistungen für «Soziale Aktivität», «Sport ausser Haus» und «Haushaltshilfe» benötigt werden. Die Kosten einer bedarfsgerechten Betreuung aller zu Hause lebenden Seniorinnen und Senioren ab 63 Jahren belaufen sich gemäss Studie schweizweit auf rund 250-460 Millionen Franken pro Monat. Das entspricht 4.2 bis 5.6 Milliarden Franken pro Jahr. Auf eine Prognose für die kommenden Jahre wird verzichtet.

Bemerkenswert ist, dass die soziale Dimension der Betreuung in der Erhebung nur mit einem von 20 Aspekten berücksichtigt wird – dem Aspekt der «Einsamkeit». Sämtlichen anderen Aspekte behandeln körperliche Kriterien. Trotzdem zeigen die Resultate der Studie, dass im Bereich der sozialen Aktivitäten der höchste Bedarf an Betreuungsleistungen ist. Dies bestätigt das Verständnis einer umfassenden Betreuung, wie sie der Wegweiser ausführt: Eine gute Betreuung richtet sich konsequent an den Bedürfnissen der betagten Person aus und behält nebst dem körperlichen auch das psychosoziale Wohlbefinden im Blick.

Im Auftrag von Curaviva, Senesuisse, Spitex Schweiz und SpitexPrivee hat das Büro Bass die in der Studie Imhof et al (2018) erarbeiteten vier Stufen von betreutem Wohnen mit einem Preisschild versehen. Die Kosten werden pro Person mit monatlich zwischen 2’365 Franken und 9’894 Franken beziffert. Eine Hochrechnung der gesamtgesellschaftlich anfallenden Kosten wird nicht vorgenommen.
Bei den errechneten individuellen Kosten zeigt sich erneut deutlich, dass diese von einem wesentlichen Teil der Bevölkerung nicht getragen werden können. Die Studienautoren unterstreichen deshalb die Wichtigkeit der überwiesenen Motion für eine Erweiterung der Ergänzungsleistungen auf das betreute Wohnen. Konkret empfehlen sie, Zugangskriterien für die Bezügerinnen und Bezüger und Qualitätskriterien für die Leistungserbringer zu definieren.

Auch die Paul Schiller Stiftung betont in ihrem Diskussionsbeitrag zur Umsetzung der oben erwähnten Motion 18.3716 die Wichtigkeit dieser beiden Steuerinstrumente. In Übereinstimmung mit den Befunden der beiden erwähnten Studie weist sie darauf hin, dass die Wohnform (zu Hause, in extra erstellten Gebäuden für betreutes Wohnen oder im Heim) kein Kriterium sein darf. Zudem muss den psychosozialen Aspekten und der Lebenssituation der Betagten bei der Definition von Zugangskriterien unbedingt Rechnung getragen werden, um die gewünschten präventiven und kostenwirksamen Effekte zu erzielen.

Wie im Frühjahr 2020 angekündigt, ist im Auftrag der Paul Schiller Stiftung in Arbeit, die eine Prognose der künftigen Kosten einer guten Betreuung macht, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich – und unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung . Zudem wird sie mögliche Finanzierungsvarianten zur Diskussion stellen um die privaten Haushalte zu entlasten. Die Studie wird im ersten Halbjahr 2021 veröffentlicht.

Hintergrundinformationen:
Wegweiser Gute Betreuung im Alter

Aufzeichnung Live-Talk

Wie gelingt es, die Betreuung im Alter in den Fokus der Politik zu rücken?

Darüber diskutierten Gemeinderätin Franziska Teuscher aus Bern, Regierungsrat Christoph Amstad aus Obwalden und Nationalrätin Flavia Wasserfallen zusammen mit den ExpertInnen Dr. Heidi Stutz (Büro Bass) und Prof. Dr. Carlo Knöpfel (FHNW) mit Moderatorin Sonja Hasler.

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Rückblick Herbstsession 2020

Lesen Sie unseren Rückblick auf die Herbstsession 2020: Aus Sicht der Betreuung im Alter wurden Geschäfte behandelt, die zwar nicht die Thematik Betreuung im Alter unmittelbar betreffen, aber im grösseren Kontext der Alterspolitik eine hohe Relevanz haben.

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Ältere Menschen stehen vor einem Dilemma

Dies schreiben Carlo Knöpfel, Professor für Sozialpolitik und soziale Arbeit an der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW, und Maja Nagel Dettling, Stiftungsrätin der Paul Schiller Stiftung, in einem Gastkommentar in der Neuen Zürcher Zeitung. Die Autorin und der Autor nehmen Bezug auf die Revision der Ergänzungsleistungen, die sie als grosse Chance sehen, Betreuung als eigenständige Form der Unterstützung im Alter zu definieren.

Zum NZZ-Artikel

Betreuung und Pflege im Alter – Jahrestagung Schweizerische Vereinigung für Sozialpolitik SVSP

Im Zentrum der Tagung steht die Weiterentwicklung der Sozialpolitik im Bereich der Betreuung und Pflege im Alter.

Mittwoch, 28. Oktober, Berner Fachhochschule oder Online-Teilnahme

Bei dem Thema bestehen verschiedene sozialpolitische Brennpunkte rund um Fragen zu Modellen der Betreuung und Pflege daheim oder in Pflegeheimen, zu den Bedürfnissen von betreuenden Angehörigen und professionellen Leistungserbringern, zur Bedeutung der Wohnsituation und zur Finanzierung dieser Unterstützungsleistungen angesichts des demographischen Wandels. Der Blick beschränkt sich nicht auf die Schweiz, sondern auch die Entwicklungen im europäischen Umland werden beleuchtet.

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Basel lanciert eine online-Befragung zur künftigen Alterspolitik

Dazu lädt das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt die ganze Bevölkerung zur Mitwirkung an einer Vision ein. Die Befragung kann bis zum 20. September 2020 beantwortet werden.

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3. Tagung des Netzwerks Caring Communities

Unter dem Titel «Vielfalt im Tun» findet am 19. Oktober 2020 in Basel die dritte Tagung des Netzwerks Caring Communities statt.

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Aktualisierte «Politlandschaft» – Rückblick Sommersession 2020

In der Sommersession haben die eidgenössischen Räte einige Geschäfte behandelt, die Berührungspunkte mit dem Thema Betreuung im Alter aufweisen: Der Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative, die Integration eines Experimentierartikels ins KVG und die Ablehnung der Revision des Zivildienstgesetzes.

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Aufzeichnung Live-Talk

Der Live-Talk zum «Wegweiser für gute Betreuung im Alter» zeigt, wie dringend die Debatte rund um die Betreuung im Alter ist. Die Corona-Pandemie hat dies noch einmal verdeutlicht, so die Autoren des Wegweisers, Prof. Dr. Carlo Knöpfel und Riccardo Pardini von der FHNW. Gegenüber der Moderatorin Sonja Hasler betonten sie zudem, wie wichtig es ist, den Dialog zwischen den zahlreichen Akteurinnen und Akteuren anzuregen.

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Alt werden ohne Familienangehörige

Über acht Prozent der Rentnerinnen und Rentner in der Schweiz werden ohne Familienangehörige alt. Wie diese Gruppe von Menschen mit ihrer Lebenssituation umgeht, ist noch kaum erforscht. Eine explorative Studie gibt erste Antworten auf diese gesellschaftspolitisch drängenden Fragen.

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Aktueller denn je: Wegweiser für gute Betreuung im Alter

Erstmals zeigt eine Publikation systematisch auf, was gute Betreuung im Alter ausmacht und wie diese in den Institutionen verankert werden kann: Der heute veröffentlichte «Wegweiser für gute Betreuung im Alter – Begriffsklärung und Leitlinien» ist aktueller denn je: «Unsere Vorstellungen, was gute Betreuung im Alter ist, wird von der aktuellen Situation zu 100 Prozent bestätigt.», so Co-Autor Prof. Dr. Carlo Knöpfel von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).

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«Wir brauchen einen Paradigmenwechsel»

Editorial von Herbert Bühl, Präsident Paul Schiller Stiftung und ehemaliger Gesundheitsdirektor Kanton Schaffhausen

Es war für mich unvorstellbar, was wir während der letzten Wochen erlebt haben. Ich hätte wohl jede Wette gewonnen, wenn ich vor einem halben Jahr gesagt hätte, die ganze Schweiz bleibe zu Hause.

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Editorial von Herbert Bühl, Präsident Paul Schiller Stiftung und ehemaliger Gesundheitsdirektor Kanton Schaffhausen

Es war für mich unvorstellbar, was wir während der letzten Wochen erlebt haben. Ich hätte wohl jede Wette gewonnen, wenn ich vor einem halben Jahr gesagt hätte, die ganze Schweiz bleibe zu Hause.

Eindrücklich ist, wie die Menschen die Massnahmen des Bundesrates umsetzen. Eindrücklich auch, wie viele kreativ Ideen für Herausforderungen suchen und finden. Und eindrücklich, wie sichtbar und erlebbar Isolation, Einsamkeit, Langeweile wird.

Sinnlosigkeit, Einsamkeit und Langeweile sind gemäss der sogenannten Eden-Philosophie die grössten Belastungen im Alter. Nicht die medizinischen Diagnosen, nicht das Langsamer-Werden – sondern das Alleinsein. Und Corona hat ganz besonders alte Menschen allein gemacht, noch mehr, als sie es sonst schon oft sind. Während die noch jungen Alten Skype und Zoom entdecken und nun Online-Einkäufe tätigen, waren die schon fragilen alten Menschen in den Heimen total isoliert. Ich werde nicht vergessen, wie ich letzte Woche nach sechs Wochen meine 95-jährige Mutter wiedersehen durfte. In einer windigen Scheune – weil ein Besuch drinnen nicht erlaubt war – an einem wackligen Holztisch, mit zweieinhalb Metern Abstand, unter Aufsicht des Heimleiters. Sie verstand mich nicht. Verstand auch nicht, warum ich so weit wegsass. Warum wir hier frieren müssen. Aber sie freute sich.

Die Erfahrungen sind eindrücklich. Und sie lassen uns klarer sehen. Die Wissenschaft hat uns den Weg gezeigt in dieser Krise. Das ist gut so. Jetzt muss die Politik genau so sauber die Lehren ziehen – die Lehren aus dem, was wir erlebt haben. Eine solche Ausnahmesituation führt uns vor Augen, was wichtig ist:

Lokale Versorgungsnetze, die auch funktionieren, wenn man nicht mehr reisen darf.

Eine Begleitung von fragilen Menschen, die neben der Wundversorgung und Tagespflege Zeit für Gespräche, für Fragen, für Zuwendung, für einen Videoanruf bei den Enkeln hat. Marianne Pfister, Geschäftsführerin der Spitex Schweiz hat das im Spitex-Magazin wunderbar formuliert: «Beispielsweise lässt die Krise die Gesellschaft vielleicht besser begreifen, dass ältere Menschen nicht nur Pflege brauchen – sondern dass auch ihrer Betreuung Zeit eingeräumt werden muss, dass sie also auch sozialen Kontakt und Zwischenmenschlichkeit brauchen.»

Und es braucht Heime in denen die langen Stunden zwischen der Morgenpflege und dem Ins-Bett-Gehen nicht nur dann sinnerfüllt sind, wenn die Verwandten zu Besuch kommen. Nichts ersetzt den Besuch der Tochter, des Sohns oder der Enkel. Der Tagesinhalt darf aber nicht aus Warten bestehen. Der Isolation, der Einsamkeit und der Langeweile kann mit genug Zeit, den richtigen Konzepten und den entsprechenden Fachpersonen aktiv begegnet werden. Betreuung muss als eigenständiger, fachlich fundierter, klar konzipierter Bestandteil des Heimalltags gelebt werden. Das klappt nicht von jetzt auf sofort und in unerwarteten, gefährdenden Situationen wie während der letzten Wochen.

Betreuung hat einen wahnsinnig hohen Wert. Das zeigt uns diese Krise: Betreuung als Zuwendung, als individuelle Begleitung und Bindung mit Menschen, Möglichkeit zum Gespräch, zum Verbundensein mit anderen, zum Mitmachen und Teil sein. Betreuung bietet Unterstützung, um zu verstehen und verarbeiten, was passiert – in der Welt und in meiner eigenen Aufarbeitung des Lebens. Oder fachlich ausgedrückt: Betreuung fokussiert auf das psychosoziale Wohlergehen und die Teilhabe in der Gesellschaft.

Mit noch mehr Nachdruck werden wir uns deshalb dafür einsetzen: Es braucht fachlich fundierte Betreuungskonzepte in Heimen, die mit genügend Ressourcen realisiert werden können. Es braucht gut aufgestellte, lokale Betreuungsangebote, die den Menschen ein eigenständiges, sinnerfülltes, in die Gesellschaft eingebettetes Leben im Alter ermöglichen, anstatt sie der Isolation, Einsamkeit und Langeweile zu überlassen. Es braucht einen Paradigmenwechsel: weg vom heute stark körperzentrierten, akutsomatischen Therapieren und Pflegen – hin zum würdevollen, gesunden, sozial eingebetteten Altwerden. Corona hat den Blick dafür geschärft.

«Wie erreichen wir vulnerable alte Menschen?»

Interview mit Simon Stocker, Stadtrat und Sozial- und Sicherheitsreferent der Stadt Schaffhausen.

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«Die vergangene Normalität ist keine Option»

Wir haben mit vier Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Betreuung gesprochen. Erstaunlich, wie gleich und doch verschieden der Corona-Alltag ist.

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«Viele fragen: Wie lange dauert das noch?»

Im Kanton Zug gibt es Kontrollanrufe bei allen Corona-Positiven. Petra Seiler prüft, ob sie in der Isolation sind – und hilft, wenn sie dem Zusammenbruch nahe sind. Beitrag der «Sonntags-Zeitung» vom 12. April 2020

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Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmende in Privathaushalten

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat die Revision des kantonalen Normalarbeitsvertrages für hauswirtschaftliche Arbeitnehmende (NAV Hauswirtschaft) verabschiedet. Damit wird hauptsächlich dem Bedürfnis nach Regelung der Arbeitsbedingungen in der 24-Stunden-Betreuung von betagten Menschen Rechnung getragen.

Zur Medienmitteilung

Nicht alle Senioren gehören in die Risikogruppe

Pro Senectute fordert, dass nicht mehr automatisch als gefährdet gilt, wer über 65 Jahre alt ist. Das sei nicht länger gerechtfertigt. Beitrag der «NZZ am Sonntag» vom 18. April 2020

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«Wir können dazu beitragen, dass die Menschen, die in der Betreuung tätig sind, ihrem Beruf und ihrem Engagement treu bleiben»

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Bewältigung der Corona-Pandemie erfordert aussergewöhnliche Leistungen: Sehr viele Menschen setzen sich für die Wahrung der psychosozialen Bedürfnisse älterer Menschen ein und helfen mit verschiedenen Unterstützungen, die Selbständigkeit zu erhalten und das Wohlbefinden zu stärken.

Die Krise zeigt auch die Anforderungen des Betreuung- und Pflegepersonals und dessen Bedürfnis nach besseren Rahmenbedingungen. Maximale Belastungen, der Zeitdruck und der Stress, die Fragmentierung und die Standardisierung der Arbeit – verbunden mit dem grossen administrativen Aufwand – erschweren die Arbeit sehr.

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Sehr geehrte Damen und Herren

Die Bewältigung der Corona-Pandemie erfordert aussergewöhnliche Leistungen: Sehr viele Menschen setzen sich für die Wahrung der psychosozialen Bedürfnisse älterer Menschen ein und helfen mit verschiedenen Unterstützungen, die Selbständigkeit zu erhalten und das Wohlbefinden zu stärken.

Die Krise zeigt auch die Anforderungen des Betreuung- und Pflegepersonals und dessen Bedürfnis nach besseren Rahmenbedingungen. Maximale Belastungen, der Zeitdruck und der Stress, die Fragmentierung und die Standardisierung der Arbeit – verbunden mit dem grossen administrativen Aufwand – erschweren die Arbeit sehr.

Wir können dazu beitragen, dass die Menschen, die in der Betreuung tätig sind, ihrem Beruf und ihrem Engagement treu bleiben.

Um die Attraktivität dieses Berufs zu erhalten, müssen die Rahmenbedingungen zwingend verbessert werden. Die aktive Beteiligung und Expertise der Mitarbeitenden ist für die Gestaltung der zukünftigen Entwicklungen in der Altersarbeit unentbehrlich – ob professionell oder freiwillig. Nur so können wir den heutigen und den zukünftigen Herausforderungen begegnen.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für die vielen wertvollen Engagements, die geleistet werden und hoffe, dass auch Sie jeden Tag Anerkennung und Unterstützung erfahren.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich alles Gute.

Maja Nagel Dettling, Stiftungsrätin Paul Schiller Stiftung

Betreuung war noch nie so wichtig wie jetzt

Sehr geehrte Damen und Herren

Eine Krise, wie wir sie mit der Corona-Pandemie erleben, lässt uns offener werden für die Bedürfnisse von anderen. Dazu gehören Menschen im Alter als besonders gefährdete Gruppe, die sich derzeit möglichst bei sich zu Hause aufhalten sollten.

Kontakte zu Verwandten, zu Freunden und Bekannten können nicht gepflegt werden. Es tauchen Bilder auf von einsamen, isolierten Menschen, die Angst haben, es könnte sie treffen.

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Sehr geehrte Damen und Herren

Eine Krise, wie wir sie mit der Corona-Pandemie erleben, lässt uns offener werden für die Bedürfnisse von anderen. Dazu gehören Menschen im Alter als besonders gefährdete Gruppe, die sich derzeit möglichst bei sich zu Hause aufhalten sollten.

Kontakte zu Verwandten, zu Freunden und Bekannten können nicht gepflegt werden. Es tauchen Bilder auf von einsamen, isolierten Menschen, die Angst haben, es könnte sie treffen.

Wir wissen nicht, wie lange die ausserordentlichen Massnahmen mit den verschiedenen Einschränkungen andauern werden. Dies verursacht Unsicherheit und macht die Forderung nach gesicherter Betreuung aktuell. Die heutige Situation lässt erkennen, wie eine gute Betreuung im Alter die Menschen stärkt, ihnen einen möglichst risikolosen Alltag ermöglicht und die Teilhabe an der Gesellschaft sichert.

Meine Gespräche in den letzten Tagen zeigen, welche Bedürfnisse nebst der Unterstützung beim Einkaufen besonders gefragt sind – es sind dies die Gespräche und der soziale Austausch.

Viele einzelne Initiativen leisten derzeit konkrete Unterstützung und stellen so eine gute Betreuung sicher.

Es entsteht vieles, zum Beispiel in der aufsuchenden Betreuung mittels Telefongesprächen zu Hause oder mit neuen kreativen Formen der Betreuung im Heim. Die Unterstützung durch die Angehörigen, Freiwilligen und Professionellen zeigt: Betreuung stärkt die Lebensqualität und das Wohlbefinden aller betroffenen Menschen. Die soziale Teilhabe und die Selbstbestimmung sind gerade in fragilen Situationen sehr wertvoll.

So belastend die aktuelle Situation ist, so zeigt sie auch eindrücklich: Es gibt viele Möglichkeiten, mit und für Menschen im Alter Betreuungsangebote zu entwickeln und zu gestalten.

Und diese Betreuungsangebote machen einen grossen Unterschied: Im Alltag der Menschen, in der gesundheitlichen, präventiven Versorgung und im Leben als Gesellschaft.

Wir beobachten dieses innovative Engagement mit grossem Interesse. Und möchten unsere Beobachtungen und unsere Gedanken in einer losen Newsletter-Serie in dieser Corona-Pandemie-Zeit zugänglich machen.

Haben Sie Hinweise auf weitere spannende Entwicklungen in der Praxis, zu notwendigen Systemanpassungen, zu fachlichen Diskussionen mit Bezug zu Betreuung? Lassen Sie es uns wissen: mail@gutaltern.ch.

Es ist mir ein Anliegen, Ihnen an dieser Stelle für Ihr Interesse und für das, was Sie tagtäglich zu guter Betreuung beitragen, zu danken. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und vor allem gute Gesundheit.

Maja Nagel Dettling, Stiftungsrätin Paul Schiller Stiftung

Wie mit dem Coronavirus umgehen? – Gedanken aus Sicht der Aktivierungstherapie

Die grassierende Pandemie stellt Alters- und Pflegeheime vor besondere Herausforderungen. Manuela Röker, Vorstandsmitglied des Schweizer Berufsverbands der Aktivierungsfachfrauen und -männer und Franziska Wirz, Leiterin Bildungsgang Aktivierung am Zentrum für medizinische Bildung (medi) legen in ihrem Beitrag dar, wie sich mit wenigen Anpassungen die Situation der älteren Menschen verbessern lassen. Entscheidend sind vor allem Zuwendung und Gespräche.

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Corona: Angehörige schnell unterstützen

Welche Anliegen haben Sie als Angehörige im Zusammenhang mit dem Coronavirus? Pro Aidants sammelt Ihre Anliegen mit einem Fragebogen.

Nutzen Sie dafür den Fragebogen, den Pro Aidants aufgeschaltet hat. Pflegende und betreuende Angehörige sind systemrelevant. Auch ein offener Brief soll diese wichtige Gruppe sichtbar machen.

Zum Fragebogen

Corona: Mit der Spitex zu Hause bei der Risiko-Gruppe

In Zeiten der Corona-Pandemie sind die Klienten der Spitex Stadt Luzern vom Virus stark gefährdet. Drei Besuche zeigen: Sie haben den Humor nicht verloren – doch Vorsicht ist geboten.

Lesen Sie hier den Artikel von Pascal Studer (Neue Luzerner Zeitung).

Braucht es einen Lohn für die Betreuung von Angehörigen?

In der Schweiz leben immer mehr ältere Menschen, die gebrechlich sind und Hilfe brauchen. Oft leisten ihre Partner oder Kinder diese Hilfe unentgeltlich. Aber häufig leiden die Betreuungspersonen unter der Belastung und stehen am Ende mit Lohneinbussen und einer schlechten Altersvorsorge da.

Die Sendung «Forum» von SRF thematisiert die Finanzierung der Betreuung von Angehörigen.

Generation 60plus im Kunstmuseum Luzern

Führung mit Gespräch für die Generation 60plus im Kunstmuseum Luzern: Auf einem Rundgang erfahren Besucherinnen und Besucher mehr über die aktuelle Ausstellung. Danach gemeinsame Diskussion zu Eindrücken und Fragen im Museumscafé bei Kaffee und Kuchen.

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Kanton Bern erweitert Angebot im Fachgebiet Betreuung

Angesichts der Alterung der Bevölkerung erkennt die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion einen Ausbildungsbedarf in der Betagtenbetreuung. In enger Abstimmung mit der Bildungs- und Kulturdirektion hat sie der «Organisation der Arbeit Soziales Bern» (OdA S) den Auftrag erteilt, mehr Ausbildungsplätze in Institutionen für die Ausbildung der Fachpersonen Betagtenbetreuung zu schaffen. Damit wird das Angebot im Fachgebiet Betreuung für den deutschsprachigen Teil des Kantons Bern erweitert.

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Beim Singen reisen die Heimbewohner in Gedanken rund um die Welt

Unter den betagten Altersheimbewohnern fühlt sich die 64-jährige Annekäthi Bischoff richtig jung.
Den Hochbetagten geht es genauso, wenn sie gemeinsam Lieder singen. Hier finden Sie den Artikel des Autors Markus Dütschler in der Zeitung «Der Bund» (Ausgabe vom 13.01.2020).

Und hier finden Sie zusätzliche Informationen zum Verein «Singen kennt kein Alter» aus dem Kanton Bern.

Was heisst Altwerden in einer guten Umgebung?

Gesundheitsminister Alain Berset will mit der neuen Strategie Gesundheit 2030 auch das gesunde Altern fördern. Hören Sie dazu den Beitrag von Christine Wanner von Radio SRF («Rendez-vous», Sendung vom 17.02.2020)

Neue Recherchen liefern Grundlagen für Begriffsklärung

Nach der 2018 veröffentlichten Bestandsaufnahme im Bereich Betreuung liefert der «Wegweiser für gute Betreuung im Alter» die notwendige Begriffsklärung und formuliert die Anforderungen an eine qualitätsvolle Umsetzung.

Der Wegweiser kann ab Ende März 2020 heruntergeladen werden. Unter betreuung-im-alter@weissgrund.ch nehmen wir gerne Vorbestellungen für gedruckte Exemplare entgegen.

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Nach der 2018 veröffentlichten Bestandsaufnahme im Bereich Betreuung liefert der «Wegweiser für gute Betreuung im Alter» die notwendige Begriffsklärung und formuliert die Anforderungen an eine qualitätsvolle Umsetzung.

Der Wegweiser kann ab Ende März 2020 heruntergeladen werden. Unter betreuung-im-alter@weissgrund.ch nehmen wir gerne Vorbestellungen für gedruckte Exemplare entgegen.

Rasch steigender Bedarf an guter Betreuung

Angesichts der doppelten Alterung – immer mehr Menschen werden immer älter – nimmt der Betreuungsbedarf sowohl Zuhause als auch in Pflege- und Altersheimen oder Spitälern zu. Verschärft wird diese Situation durch die Tatsache, dass immer weniger Angehörige zur Verfügung stehen, die Betreuung übernehmen können.

Unklare Definition von Betreuung

Die Betreuung und die Pflege älterer Menschen sind neben der gesicherten Finanzierung der Altersvorsorge zentrale Themen der Alterspolitik in der Schweiz. Das Bundesgesetz zur Krankenversicherung unterscheidet zwischen pflegerischen und betreuerischen Leistungen. Für die Pflege wurden Leistungen definiert, die gesetzlich geregelt allen Menschen in der Schweiz zustehen. Dabei wurde versäumt, auch die Merkmale der Betreuung näher zu definieren und ihre Finanzierung zu regeln.

In gesundheits- und sozialpolitischen Diskussionen steht oft die Pflege im Fokus, die Betreuung wird häufig nur mitgedacht. Und oft werden Betreuung und Pflege nur ungenau unterschieden.

Qualitätsanforderungen und Finanzierung nicht geregelt

Gute Betreuung ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von freiwilligen und professionellen Betreuenden. Zuhause wird Betreuung hauptsächlich von Angehörigen, Freunden und Nachbarn geleistet. Fehlt das soziale Umfeld oder benötigen Angehörige selber Unterstützung, stehen zwar zum Teil Betreuungsangebote privater oder staatlicher Organisationen zur Verfügung. Bezahlen müssen die Betroffenen das jedoch in der Regel selber. Nicht alle können sich das leisten, und die öffentliche Hand bietet nicht genügend finanzielle Unterstützung.

In Pflege- und Altersheimen wird Betreuung über die Betreuungstaxe finanziert und mit Aktivierungs- wie auch Beschäftigungsmassnahmen erbracht. Welche Leistungen unter die Taxe fallen, ist unklar. Ebenfalls offen bleibt, ob die Angebote den Anforderungen an eine gute Betreuung und den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner gebührend Rechnung tragen.

Es ist darum notwendig zu klären, was unter guter Betreuung zu verstehen ist und wie das Sozialsystem und Institutionen der Schweiz die Betreuung als Bestandteil eines ganzheitlich gedachten Unterstützungsgefüges älterer Menschen einbeziehen. Nur wenn auch Betreuung die gebührende gesellschaftliche Anerkennung erhält, kann die Schweiz den Menschen ein selbstbestimmtes und gesundes Älterwerden und Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen.

Die Autorinnen und Autoren: Prof. Dr. Carlo Knöpfel und Riccardo Pardini der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie Dr. phil. Claudia Heinzmann, aplica.

Herausgebende Stiftungskooperation: Age Stiftung, Beisheim Stiftung, MBF Foundations, Migros Kulturprozent, Paul Schiller Stiftung und Walder Stiftung. Swiss Foundations hat die Kooperation organisatorisch unterstützt.

Städte und Gemeinden investieren in die Alterspolitik

Die demografische Alterung fordert die Städte und Gemeinden in der Gestaltung ihrer sozialen Lebensräume heraus. Die Studie «Altersfreundliche Umgebungen in der Schweiz» liefert erstmals eine gesamtschweizerische Bestandsaufnahme zur strategischen Altersarbeit in den Schweizer Gemeinden. Sie zeigt: Die Alterung der Gesellschaft ist in den Gemeinden sehr wohl ein Thema. Altersleitbilder und -konzepte bilden einen wichtigen Referenzrahmen für die Gestaltung der Alterspolitik auf lokaler und regionaler Ebene. Politischen Handlungsbedarf orten die Gemeinden in den Bereichen «Wohnen», «öffentlicher Verkehr» und «Mobilität».

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Die demografische Alterung fordert die Städte und Gemeinden in der Gestaltung ihrer sozialen Lebensräume heraus. Die Studie «Altersfreundliche Umgebungen in der Schweiz» liefert erstmals eine gesamtschweizerische Bestandsaufnahme zur strategischen Altersarbeit in den Schweizer Gemeinden. Sie zeigt: Die Alterung der Gesellschaft ist in den Gemeinden sehr wohl ein Thema. Altersleitbilder und -konzepte bilden einen wichtigen Referenzrahmen für die Gestaltung der Alterspolitik auf lokaler und regionaler Ebene. Politischen Handlungsbedarf orten die Gemeinden in den Bereichen «Wohnen», «öffentlicher Verkehr» und «Mobilität».

Ziel der Studie war es zu erfahren, wie die Städte und Gemeinden der Schweiz der Zunahme der älteren Bevölkerung begegnen. Den Referenzrahmen bildete das Konzept der Weltgesundheitsorganisation von 2015 zu «altersfreundlichen Umgebungen». Altersfreundliche Umgebungen schaffen bedeutet, ein Umfeld zu errichten, das den Bedürfnissen der älteren Bevölkerung gerecht wird und deren Gesundheit, Autonomie, Selbständigkeit und Partizipation fördert. Ziel ist es, die Umwelt und die Räume so zu gestalten, dass auch ältere Menschen ihr Leben nach ihren Vorstellungen und Zielen führen können.

Die Studie «Altersfreundliche Umgebungen in der Schweiz» ist im Auftrag der «a+ Swiss Platform Ageing Society» und in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Geisteswissenschaften, dem Schweizerischen Gemeindeverband und dem Schweizerischen Städteverband entstanden. Das Forschungsinstitut gfs.bern hat die Studie durchgeführt. Sie beruht auf einer Online-Umfrage, an der sich 927 der insgesamt 2‘222 Gemeinden in der Schweiz (Stand 2018) beteiligten. Das Monitoring zu altersfreundlichen Umgebungen in der Schweiz soll in Zukunft periodisch durchgeführt werden.

Die Studie und weitere Informationen finden Sie hier.

«Gutscheine für selbstbestimmtes Wohnen»

Seit zwei Jahren führt die Stadt Luzern die Anlaufstelle Alter. Von dort aus werden seit Herbst 2018 mit den «Gutscheinen für selbstbestimmtes Wohnen» Unterstützungsleistungen ausgerichtet. Ältere Menschen sollen damit weiterhin selbstständig in der gewohnten Umgebung wohnen können. Ein Zwischenbericht hat nun analysiert, wie die Gutscheine bislang eingesetzt wurden und was sie bewirkt haben.

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Seit zwei Jahren führt die Stadt Luzern die Anlaufstelle Alter. Von dort aus werden seit Herbst 2018 mit den «Gutscheinen für selbstbestimmtes Wohnen» Unterstützungsleistungen ausgerichtet. Ältere Menschen sollen damit weiterhin selbstständig in der gewohnten Umgebung wohnen können. Ein Zwischenbericht hat nun analysiert, wie die Gutscheine bislang eingesetzt wurden und was sie bewirkt haben.

Die Medienmitteilung der Stadt Luzern finden Sie hier.

Unten stehend einen Beitrag aus der Sendung «Rendez-vous» von Schweizer Radio und Fernsehen (Sendung vom 16. Januar 2020).

Essen gut – alles gut?

Für alte Menschen ist gute Ernährung besonders wichtig. Deshalb führt der Verband Fourchette verte ein Qualitätslabel für Mahlzeitendienste ein, die Gerichte für Seniorinnen und Senioren anbieten. Ein Team der Fachhochschule Nordwestschweiz hat untersucht, welche Kriterien ein guter Mahlzeitendienst erfüllen sollte.

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Hinweise für die kommenden Monate

Wie sieht die Zukunft des betreuten Wohnens in der Schweiz aus? Curaviva Schweiz und senesuisse laden Branchenvertreterinnen und -vertreter sowie Interessierte aus der Politik zum Fachkongress über Betreutes Wohnen ein.

Weitere Veranstaltungshinweise unter «Alles lesen»

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Wie sieht die Zukunft des betreuten Wohnens in der Schweiz aus? Curaviva Schweiz und senesuisse laden Branchenvertreterinnen und -vertreter sowie Interessierte aus der Politik zum Fachkongress über Betreutes Wohnen ein.

Weitere Veranstaltungshinweise unter «Alles lesen»

Curaviva/Senesuisse: Fachkongress Betreutes Wohnen, Dienstag, 31. März 2020, Kursaal Bern

Weitere Informationen finden Sie hier.

Fachtagung des SBK Bern: Demenz verschiedene Perspektiven, Donnerstag, 26. März 2020, Hörsaal Ettore Rossi Kinderspital, Inselspital Bern

Weitere Informationen finden Sie hier.

23. Thuner Alterstagung: Palliative Care zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Freitag, 3. April 2020, Congress Hotel Seepark, Thun

Weitere Informationen finden Sie hier.

Neue Impulse für die Betreuung zu Hause

Das Projekt «CareComLabs» setzt im Bereich der Langzeitversorgung von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf neue Impulse, indem es zwei innovative Ansätze miteinander verbindet: Caring communities und Living Labs. Ziel ist es, nachhaltige und sozialverträgliche Modelle der häuslichen Langzeitversorgung partizipativ zu entwickeln, praktisch zu testen und kritisch zu prüfen.

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Gesundheit2030 – was sagt die neue Strategie des Bundesrates zu Betreuung im Alter?

Anfang Dezember verabschiedete der Bundesrat seine neue Gesundheitsstrategie. So löst Gesundheit2030 die bisherige Strategie Gesundheit2020 ab. Sie setzt andere Schwerpunkte: Digitaler Wandel sowie Arbeit und Umwelt. Betreuung kommt darin nicht vor – obwohl die angedachten Ziele und Stossrichtungen Fragen rund um die Betreuung im Alter berühren.

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Anfang Dezember verabschiedete der Bundesrat seine neue Gesundheitsstrategie. So löst Gesundheit2030 die bisherige Strategie Gesundheit2020 ab. Sie setzt andere Schwerpunkte: Digitaler Wandel sowie Arbeit und Umwelt. Betreuung kommt darin nicht vor – obwohl die angedachten Ziele und Stossrichtungen Fragen rund um die Betreuung im Alter berühren.

Formulierte Ziele des Bundesrates – mit Schnittstelle zur Sozialversorgung

Der Bundesrat setzt drei Ziele: «Pflege und Finanzierung gewährleisten», «gesund älter werden» und eine «verstärkte Prävention nichtübertragbarer Krankheiten». Aus Sicht der guten Betreuung im Alter ist bemerkenswert, dass der Bundesrat ausdrücklich festhält: «Eine verstärkte Ausrichtung auf ambulante und intermediäre Versorgungsstrukturen ist notwendig, teilweise auch an der Schnittstelle zwischen Gesundheits- und Sozialversorgung.» Dass in einer Gesundheitsstrategie aktiv die Schnittstelle zur Sozialversorgung thematisiert wird, ist keine Selbstverständlichkeit und bietet zumindest einen Boden für künftige Bundesaktivitäten in diesem Bereich.

Betreuung wird nicht explizit erwähnt, muss aber mitgedacht werden

Der Bundesrat führt ausschliesslich die Langzeitpflege an und geht nicht auf die Betreuung ein. Aufgrund der Formulierungen wird aber klar, für die Zielerreichung müsste auch die Betreuung im Alter berücksichtigt werden. Neben der Forderung nach mehr «Langzeitpflegepersonal» (ohne auszuführen, welches Personal damit genau gemeint ist) hält der Bundesrat auch fest, dass die Finanzierung wohl angepasst werden muss: «Damit diese Leistungen (Pflegeleistungen) weiterhin für alle zugänglich bleiben, soll geprüft werden, ob die bestehenden Finanzierungsmodelle für die Langzeitpflege angepasst werden müssen.» Der Bundesrat anerkennt damit die Herausforderung, dass die notwendige Unterstützung von alten Menschen im heutigen System nicht für alle bezahlbar ist.

Um dem Ziel, «pflegebedürftige ältere Menschen durch genügend und gut qualifiziertes Personal am richtigen Ort effizient betreut werden» zu erreichen, muss die Betreuung mehr Aufmerksamket erhalten. Deshalb ist es wichtig, dass sich künftige Debatten rund um die Finanzierung und Personalförderung nicht auschliesslich auf den Bereich der Pflege beziehen.

Am 17. Februar lädt das BAG zur nächsten Konferenz Gesundheit2020 – zum Thema «Alter und Gesundheit».

Demenzkosten in der Schweiz – Alzheimer Schweiz publiziert zweiteilige Studie

Alzheimer Schweiz untersuchte in einer zweiteiligen Studie die Kosten bei Demenz. Im ersten Teil der Studie richtet sie den Fokus auf die jährlichen volkswirtschaftlichen Kosten. Diese betragen 11,8 Milliarden Franken. Fast die Hälfte dieser Gesamtkosten sind indirekten Kosten; diese übernehmen Angehörige und Nahestehende, indem sie unentgeltlich betreuen und pflegen.

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«SRF Tagesschau» berichtet über die Studie zur Einkommensituation im Alter

Einkommenssituationen im Alter – neue Studie zum frei verfügbaren Einkommen älterer Menschen in der Schweiz

Wie schlagen sich die steigenden Kosten für Betreuung und Pflege im Portemonnaie der Rentnerinnen und Rentner nieder? Die Paul Schiller Stiftung und acht gemeinnützig tätige Förderstiftungen bringen hierzu Licht ins Dunkel. Eine von den Stiftungen initiierte und finanzierte Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz, die heute in Bern veröffentlicht wurde, zeigt, dass die selbstgetragenen Betreuungs- und Pflegekosten vor allem den Mittelstand teuer zu stehen kommen. Je nach Wohnort bestehen zudem frappierende Unterschiede beim frei verfügbaren Einkommen. Erstmals werden die Kosten für Betreuung und Pflege auf individueller Ebene präsentiert. Dieser Blick ist wichtig, da ältere Menschen den grössten Anteil der Kosten selber tragen.

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Wie schlagen sich die steigenden Kosten für Betreuung und Pflege im Portemonnaie der Rentnerinnen und Rentner nieder? Die Paul Schiller Stiftung und acht gemeinnützig tätige Förderstiftungen bringen hierzu Licht ins Dunkel. Eine von den Stiftungen initiierte und finanzierte Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz, die heute in Bern veröffentlicht wurde, zeigt, dass die selbstgetragenen Betreuungs- und Pflegekosten vor allem den Mittelstand teuer zu stehen kommen. Je nach Wohnort bestehen zudem frappierende Unterschiede beim frei verfügbaren Einkommen. Erstmals werden die Kosten für Betreuung und Pflege auf individueller Ebene präsentiert. Dieser Blick ist wichtig, da ältere Menschen den grössten Anteil der Kosten selber tragen.

Die Sicht der Paul Schiller Stiftung

Mit ihrem langfristigen Engagement will die Paul Schiller Stiftung die Betreuung und ihre Qualität im Alter zum Thema machen und die Debatte stärken – in Fachkreisen, in Politik, Verwaltung und in der Öffentlichkeit. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass massive Unterschiede bei der finanziellen Situation der Rentnerinnen und Rentnern je nach Wohnkanton zum frei verfügbaren Einkommen bestehen. Die selbstgetragenen Betreuungs- und Pflegekosten bei sich zu Hause oder einer Institution kommen vor allem dem Mittelstand teuer zu stehen.

Wir haben in der Schweiz ein System der sozialen Sicherheit, das heute nur wenige durch die Maschen fallen lässt. Die Betreuungskosten für den Verbleib in der eigenen Wohnung oder in einem institutionellen Kontext müssen jedoch in den Fokus kommen. Dazu gehören auch die Fragen des Zugangs zur Betreuung und der Qualität der Leistungen.

Mit der nun vorliegenden, gemeinsam von neun Stiftungen getragenen Studie – ein Novum in der Stiftungslandschaft – unterfüttern die beteiligten Förderstiftungen den Diskurs zum gesellschaftlichen Wandel mit neuen Daten. Studienleiter war Prof. Dr. Carlo Knöpfel. Die Stiftungen haben sich unter dem Dach von SwissFoundations zusammengefunden und die Studie «Einkommenssituationen im Alter in der Schweiz» dem Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung der Fachhochschule Nordwestschweiz, in Auftrag gegeben. Das vieldiskutierte Thema der Betreuung und Pflege beim Älterwerden wird dabei aus der Sicht des individuellen Haushalts betrachtet, ein Blickwinkel, der in der allgemeinen Diskussion selten eingenommen wird. Die Studie soll einen Beitrag leisten zur notwendigen gesellschaftlichen Diskussion über die Weiterentwicklung unserer Sozialversicherungen.

Unterstützt durch SwissFoundations sind die folgenden Förderstiftungen beteiligt: Age-Stiftung, Beisheim-Stiftung, Emma Schaub Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation Leenaards, Migros-Kulturprozent, Paul Schiller Stiftung, Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft und Walder Stiftung.

Die Studie können Sie hier beziehen.

BAG-Studien zeigen: Nicht finanzierte Betreuung ist eine grosse Herausforderung für Betroffene

Ganze neun Studien hat das Bundesamt für Gesundheit Ende Oktober und anfangs November rund um das Thema betreuende Angehörige publiziert. Einige davon machen auch höchst spannende Aussagen zu Betreuung von alten Menschen. Und bestätigen dabei den grossen Handlungsbedarf.

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Ganze neun Studien hat das Bundesamt für Gesundheit Ende Oktober und anfangs November rund um das Thema betreuende Angehörige publiziert. Einige davon machen auch höchst spannende Aussagen zu Betreuung von alten Menschen. Und bestätigen dabei den grossen Handlungsbedarf.

Eine gross angelegte Bevölkerungsbefragung offenbarte: Mindestens eine halbe Million Menschen in der Schweiz betreuen aktuell ihre Angehörigen – also jeder 13. Meistgenannte Arbeiten sind dabei finanzielle und administrative Aufgaben, Koordination und Planung, Hilfe im Alltag und Haushalt sowie emotionale und soziale Unterstützung. Aus den Resultaten geht auch hervor, dass für gut die Hälfte der Personen das Unterstützungsangebot nicht ihren Bedürfnissen entspricht. Die Studie zeigt somit die weite Verbreitung von ehrenamtlicher Betreuung und die Notwendigkeit das Betreuungsangebot weiterzuentwickeln, um diese besser zu entlasten.

Der Blick in die Kantone zeigt, dass sich die zuständigen Fachpersonen noch mehr Kampagnen wie zum Beispiel anlässlich des Tags der Angehörigenbetreuung wünschen. Vom Bund erwarten sie in den nächsten Jahren strategische Arbeiten und mehr Finanzen. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass der Fokus noch stärker auf die Gemeinden gelegt werden muss, da diese für viele Elemente zuständig sind, die in der Betreuung wichtig sind. Die Studie weist damit auf die Wichtigkeit der Kommunikationsarbeit und das Zusammenspiel der föderalen Ebenen hin.

Aus Sicht der Betreuung alter Menschen besonders aufschlussreich ist die Studie zur finanziellen Tragbarkeit. Sie untersucht zwölf sehr unterschiedliche reale Beispiele einer geleisteten Betreuung – darunter auch fünf Beispiele, in denen Betreuung für alte Menschen geleistet wird. Die Berechnungen zeigen einerseits eindrücklich, wie unterschiedlich das Portemonnaie der Familien belastet wird, je nach dem in welchem Kanton sie wohnen. Und sie formuliert ein klares Fazit: Das Problem ist die ungesicherte Finanzierung der Betreuung: «Die Ergebnisse zeigen, dass Probleme mit der finanziellen Tragbarkeit (…) kaum durch die Kosten von Pflege im engeren Sinn und medizinischen Leistungen entstehen (…). Ein viel gravierender Punkt ist oftmals, dass die Kosten für Betreuung, die notwendige Präsenz und Überwachung von keiner Sozialversicherung gedeckt sind.»

Wohnen in den späten Lebensjahren – Grundlagen und regionale Unterschiede

Der vierte Age Report liefert solide Grundlagen zum Wohnen und Altern in der Schweiz. Basis des Reports ist die Age-Wohnbefragung bei Menschen über 65. Erstmals seit 2003 wurde die Befragung in allen drei Landesteilen durchgeführt. In die Befragungen werden auch Personen eingebunden, die in einer stationären Einrichtung leben.

Der Age Report IV legt seinen Schwerpunkt auf Unterschiede in den Sprachregionen sowie auf das Wohnen im sehr hohen Alter: Wie leben ältere Menschen zu Hause, wenn sich ihre Gesundheit verschlechtert? Wie können Architektur und soziales Umfeld auf die Herausforderungen des hohen Alters reagieren? Wie sollten medizinisch-soziale Einrichtungen und Alterspolitik soziale und kulturelle Unterschiede berücksichtigen? Diese und viele andere Fragen werden von einem multidisziplinären Forschungsteam analysiert. Detailliert, übersichtlich und mit vielen Grafiken bildet dieses Buch eine wertvolle Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem Thema.

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Geschenkideen mit Sinn

Schenkzeit ist die Online-Plattform mit sinnvollen Geschenken für Menschen im dritten Lebensabschnitt. Die sorgfältig ausgewählten Geschenke regen zu sozialem Austausch und gesellschaftlichem Engagement an. Beides soll zum glücklichen Älterwerden beitragen. Das zugrunde liegende Konzept wurde vom Institut Alter der Berner Fachhochschule wissenschaftlich begleitet.

Das «Social Startup» Schenkzeit wird von der Stiftung Generationen-Dialog der AXA geführt. Mit dem neuen Engagement will die Stiftung die Gesundheit und das Potential der Babyboomer für die Gesellschaft fördern – und dies gemäss Stiftung nicht mit einem moralischen Zeigefinger, sondern über das positiv besetzte Thema Schenken.

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​«Es ist höchste Zeit, diesen Heldinnen und Helden des Alltags gebührend zu danken»

Sagte Bundesrat Alain Berset anlässlich des Anlasses «Alt werden und selbstbestimmt bleiben – am liebsten daheim» vom 30. Oktober 2019 in Bern. Der Anlass wurde vom Entlastungsdienst Schweiz zum Tag für pflegende und betreuende Angehörige veranstaltet. Neben Bundesrat Alain Berset waren der Soziologe Riccardo Pardini, die Alt-Ständerätin Christine Egerszegi, die betreuende Angehörige Marianne Schiess und die Arbeitgegberin Pierette Glutz anwesend und diskutierten über Unterstützungsmöglichkeiten.

Hier finden Sie den Rückblick und Video-Sequenzen zur Veranstaltung sowie unten stehend den Beitrag der Hauptausgabe der «SRF Tagesschau» zum Tag für pflegende und betreuende Angehörige.

NZZ: «Das graue Geschäft mit den Alten»

Immer mehr Betagte lassen sich zu Hause von Ausländerinnen betreuen. Es ist ein Milliardenmarkt, der satte Gewinne verspricht, aber kaum reguliert und kontrolliert ist. In vielen Kantonen lassen Massnahmen auf sich warten.

Lesen Sie den heutigen Beitrag der Neuen Zürcher Zeitung hier.

«SRF Puls» zu Betreuung zu Hause

Viele fühlen sich mit der Betreuung von kranken Angehörigen alleine gelassen und stossen an ihre Grenzen. Die Sendung «Puls» zeigt, wo man Hilfe bekommt.

Angehörige, die jemanden aus der Familie betreuen, leisten jährlich Gratisarbeit im Wert von 9,5 Milliarden Franken. Viele fühlen sich dabei alleine gelassen und stossen physisch, psychisch und finanziell an Grenzen. «Puls» zeigt Vorzeigeprojekte, die Angehörige bei der Betreuung entlasten.

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Braucht es einen Sparzwang für die Pflege im Alter?

Die Sendung «Forum» auf Radio SRF 1 beleuchtete in einem Gespräch zwischen Jérôme Cosandey, Verantwortlicher Sozialpolitik bei Avenir Suisse, und Carlo Knöpfel, Professor für Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz, kontroverse Fragen zur Alterspflege: Braucht es eine obligatorische Pflegeversicherung? Oder Sparzwang ab 55, also ein privat gespartes und vererbbares Pflegekonto?

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Demenzmanifest der Betroffenen

In der Schweiz leben rund 155 000 Menschen mit Demenz. Ein bis drei Angehörige sind pro erkrankte Person in Begleitung, Betreuung und Pflege involviert. Hinzu kommen Zehntausende von engagierten Fachkräften. Sie alle sind täglich mit der Krankheit und ihren Folgen konfrontiert. Die Organisation Alzheimer Schweiz fordert in einem Manifest bessere Rahmenbedingungen für demenzerkrankte Menschen in der Schweiz.

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Förderung des freiwilligen Engagements

«engagement-lokal» bietet zehn Gemeinden und Städten, Bezirken und Regionen die Gelegenheit, während drei Jahren eine Strategie zur nachhaltigen Förderung des freiwilligen Engagements vor Ort zu schaffen. Die Initiative wird unter anderem von Pro Senectute getragen und unterstützt auch Projekte aus dem Bereich Gute Betreuung im Alter. Die Ausschreibung läuft – Bewerbungen können noch bis zum 31. Januar 2020 eingereicht werden.

Speziell an diesem Projekt ist der Sektoren verbindende Ansatz: Organisationen der Zivilgesellschaft, staatliche Ämter sowie wirtschaftliche Unternehmen entwickeln in einem lebendigen und intensiven Dialog gemeinsam und auf Augenhöhe Visionen und Konzepte, Strategien und Projekte zur Förderung des Engagements vor Ort.

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«Wohnen» beschäftigt am meisten

Die Stadt Zürich erarbeitet eine neue Altersstrategie. Vom 19. Juni bis 19. Juli 2019 konnte sich die Bevölkerung online zu verschiedenen Themen äussern und Ideen und Anliegen einbringen. Rund 1200 Beiträge und Kommentare sind eingegangen. Am meisten beschäftigt die Teilnehmenden das Thema «Wohnen im Alter». Die Ergebnisse der Befragung, Näheres zur Altersstrategie der Stadt Zürich und den nächsten Schritten unter «Mehr dazu».

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Alt werden und selbstbestimmt bleiben – am liebsten daheim

Unter dem Titel «Alt werden und selbstbestimmt bleiben – am liebsten daheim. Was ältere Menschen und ihre Angehörigen brauchen» veranstaltet der Entlastungsdienst Schweiz am 30. Oktober 2019 (ab 17.30 Uhr) im Inselspital Bern einen nationalen Anlass zur Frage nach der Betreuung im Alter in der Schweiz.

Zu Gast sind unter anderen Bundesrat und Gesundheitsminster Alain Berset, der Soziologe Riccardo Pardini und die Alt-Ständerätin Christine Egerszegi.

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Who Cares? – Diskussion zu zwei Volksinitiativen, die Lösungen für die Herausforderungen in der Betreuung und Pflege anbieten

Die Anpassung des Betreuungs- und Pflegesystems auf die neuen demografischen und gesellschaftlichen Verhältnisse ist eine zentrale Herausforderung in der Alterspolitik. Die Volksinitiative «Gutes Alter für Alle» will die Lücke zwischen Betreuung und Pflege schliessen, indem sie das Anrecht auf Pflege und Betreuung im Alter in die Verfassung schreiben will. Die Initiative «Für eine starke Pflege» legt den Fokus auf die Verbesserung der Bedingungen für Pflegefachkräfte.

Donnerstag, 31. Oktober 2019, 18.00 – 19.30 Uhr

Berner Generationenhaus, Bahnhofplatz 2, 3011 Bern

Nach einem Impulsreferat durch Prof. Carlo Knöpfel zur Situation der Pflege und Betreuung in der Schweiz, stellen Vertreterinnen und Vertreter der beiden Initiativen ihre Beweggründe und Lösungsansätze vor. In der anschliessenden Diskussion werden unter Einbezug des Publikums die Herausforderungen und Lösungen diskutiert. Im Anschluss gibt es Barbetrieb.

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Leitlinien für Spiritual Care in Palliative Care

Palliative ch möchte die Integration von Spiritual Care im schweizerischen Gesundheitswesen und insbesondere in der Palliative Care vorantreiben. Die Fachgesellschaft hat nun Leitlinien zu Spiritual Care herausgegeben, die auf dem gegenwärtig verfügbaren Wissen aufbauen. Sie richten sich in erster Linie an Fachpersonen, benennen die Rahmenbedingungen, Voraussetzungen und Grenzen und weisen auf Entwicklungsmöglichkeiten und Modelle interprofessioneller Spiritual Care hin.

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Zürcher Geriatrieforum Waid 2019

Altwerden hat viele Facetten: es weckt Hoffnungen und Ängste, birgt Marktpotential, schreckt viele ab, fordert Politiker und Kostenträger, stellt ethische Fragen – und birgt trotzdem auch Chancen. In den Referaten und «Blickpunkten» des Geriatrieforum Waid werden Aspekte der biologischen Entwicklung, gesellschaftliche Bilder oder die Eigenwahrnehmung thematisiert.

Freitag, 27. September 2019, 9 Uhr bis 16.30 Uhr

Stadtspital Waid, Tièchestrasse 99, 8037 Zürich, Kongressforum

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Wir alle sind verantwortlich dafür, Betreuung auf die politische Agenda zu bringen

Das Forum Gute Betreuung im Alter vom 29. August 2019 ging der Frage nach, wo die bundespolitische Debatte zu Betreuung im Alter so kurz von den Wahlen steht. Das Fazit des Überblicks ist ernüchternd: Betreuung in einem ganzheitlichen Sinn ist noch nicht auf der bundespolitischen Agenda angekommen. Und doch gibt es mögliche Anknüpfungspunkte. Die Anwesenden sind sich einig: wir sind alle für die Sensibilisierung im Thema verantwortlich. Dazu braucht es politische Arbeit. Wie diese funktioniert zeigten Alzheimer Schweiz und CURAVIVA.

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Betreuung interessiert Kandidierende aus allen Parteien

Für die Finanzierung der Betreuung, für eine fachlich gute Betreuung sowie für die Sicherstellung der Qualität des Betreuungsangebots wollen sich Schweizer Politikerinnen und Politiker aus allen Parteien einsetzen. 66% der Befragten betrachten jedoch Betreuung gemeinsam mit der Pflege. Das deutet darauf hin, dass Betreuung noch nicht in einem ganzheitlichen Sinn verstanden wird. An der Kurzumfrage der Paul Schiller Stiftung haben im August rund 160 Kandidierende oder Mitglieder des nationalen Parlaments aus allen Parteien sowie weitere im Thema Engagierte teilgenommen.

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Wenn die Spitex auch ein Zuhause ist

Im Oberaargauer Langetental leistet eine Spitex-Organisation Pionierarbeit: Neben der üblichen ambulanten Leistungen beherbergt die Spitex Oberes Langetental Leute in Notsituationen, bringt die älteren Bewohnerinnen und Bewohner der ländlichen Gegend zusammen und arbeitet Hand in Hand mit Sozialpädagogen. Dies ist nicht zuletzt auch ein Gewinn für die Mitarbeitenden.

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Gute Betreuung im Alter für alle

Pflege ohne Betreuung ist nicht denkbar. Aber Betreuung ohne Pflege sehr wohl. Trotzdem fehlen klare Regelungen im Sozialrecht, was unter guter Betreuung im Alter zu verstehen ist. Noch immer herrscht die Erwartung vor, dass Betagte von Angehörigen gratis betreut werden oder dass sie die benötigte Betreuung in der Seniorenwirtschaft einkaufen. Die soziale Ungleichheit im Alter wird dabei ausgeblendet, wie der Artikel von Carlo Knöpfel, Professor für Sozialpolitik und Sozialarbeit, in der Fachzeitschrift Pflegerecht zeigt.

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Diskrete Helferinnen für ein langes Leben zu Hause

Die Zürcher Journalistin und Autorin Pascale Gmür hat Mitarbeitenden der Spitex über die Schultern geblickt und mit ihnen ausführliche Gespräche über deren Arbeit geführt. In ihrem neuen Buch «Puzzeln mit Ananas», das mit finanzieller Unterstützung der Paul Schiller Stiftung entstanden ist, porträtiert sie einige von ihnen.

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Die Zürcher Journalistin und Autorin Pascale Gmür hat Mitarbeitenden der Spitex über die Schultern geblickt und mit ihnen ausführliche Gespräche über deren Arbeit geführt. In ihrem neuen Buch «Puzzeln mit Ananas», das mit finanzieller Unterstützung der Paul Schiller Stiftung entstanden ist, porträtiert sie einige von ihnen.

Gmür selbst hat von der Spitex sehr viel gelernt, erzählt sie. Das Motto des Nationalen Spitextages ist dieses Jahr übrigens «Hören und Zuhören»: Am 7. September 2019 präsentieren sich die verschiedenen Organisationen und Verbände der breiten Bevölkerung.

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Demographischer Wandel als Wettbewerbs-Thema

Voraussetzungen für eine nachhaltige Raumentwicklung sind eine gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen und die Abstimmung der verschiedenen Sektoralpolitiken untereinander. Die seit 2002 durchgeführten Modellvorhaben haben nachweislich einen Beitrag dazu geleistet. Der Bund leitet deshalb eine vierte Periode des Programms «Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung» ein

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Voraussetzungen für eine nachhaltige Raumentwicklung sind eine gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen und die Abstimmung der verschiedenen Sektoralpolitiken untereinander. Die seit 2002 durchgeführten Modellvorhaben haben nachweislich einen Beitrag dazu geleistet. Der Bund leitet deshalb eine vierte Periode des Programms «Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung» ein

Eines der fünf Themenschwerpunkte für 2020–2024 lautet «Demographischer Wandel: Wohn- und Lebensraum für morgen gestalten». Kantone, Städte, Gemeinden sowie regionale Organisationen, die zur Bewältigung von Herausforderungen innovative und sektorenübergreifende Ansätze erarbeiten möchten, können ihr Projekt bis zum 2. September 2019 einreichen.

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Wie soll Zürich altern?

Die Stadt Zürich überprüft derzeit ihre Alterspolitik. Neben Wohnen und Betreuung umfasst dies weitere Aspekte wie Gesundheit, Partizipation, pflegende Angehörige, soziale Einbettung, Finanzierung, Digitalisierung, Fachkräfte und Freiwilligenarbeit. Die Stadt definiert unter Berücksichtigung der Interessen der relevanten Akteurinnen und Akteure und der Bedürfnisse sowie Ansprüche der heutigen und kommenden älteren Generationen den künftigen Handlungsbedarf und lädt die Bevölkerung ein, mitzureden.

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Die Stadt Zürich überprüft derzeit ihre Alterspolitik. Neben Wohnen und Betreuung umfasst dies weitere Aspekte wie Gesundheit, Partizipation, pflegende Angehörige, soziale Einbettung, Finanzierung, Digitalisierung, Fachkräfte und Freiwilligenarbeit. Die Stadt definiert unter Berücksichtigung der Interessen der relevanten Akteurinnen und Akteure und der Bedürfnisse sowie Ansprüche der heutigen und kommenden älteren Generationen den künftigen Handlungsbedarf und lädt die Bevölkerung ein, mitzureden.

Noch bis am 19. Juli 2019 kann man an der Online-Umfrage teilnehmen. Danach werden die Beiträge ausgewertet und fliessen in die Erarbeitung der neuen Altersstrategie ein.

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Einladung: Forum Gute Betreuung im Alter

Sie sind herzlich eingeladen zum zweiten «Forum Gute Betreuung im Alter».

Wo steht die bundespolitische Debatte zu Betreuung im Alter? Ergänzen Sie mit uns die Politlandschaft.

Im Mai haben wir das Forum Gute Betreuung im Alter lanciert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig: Es braucht ein Anrecht auf gute Betreuung im Alter für alle. Der Staat ist gefordert und soll in der Organisation und in der Klärung der Finanzierung eine wichtige Rolle einnehmen. Die nationalen Wahlen im Herbst geben Anlass, einen Blick ins Bundeshaus zu werfen: Was sagen die Parteien zu Betreuung im Alter? Was läuft im Parlament, was denken einzelne Exponenten?

29. August 2019, 13.30–17.00 Uhr

Volkshaus Zürich

Wir brauchen ein Anrecht auf gute Betreuung im Alter für alle

Wer soll die gute Betreuung im Alter in Zukunft sicherstellen? Familienangehörige, Freunde und Nachbarn, die Privatwirtschaft oder der Staat? Am Forum Gute Betreuung im Alter der Paul Schiller Stiftung vom 23. Mai 2019 hat Prof. Dr. Carlo Knöpfel von der Fachhochschule Nordwestschweiz drei mögliche Szenarien der künftigen Altersbetreuung erläutert.

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Wer soll die gute Betreuung im Alter in Zukunft sicherstellen? Familienangehörige, Freunde und Nachbarn, die Privatwirtschaft oder der Staat? Am Forum Gute Betreuung im Alter der Paul Schiller Stiftung vom 23. Mai 2019 hat Prof. Dr. Carlo Knöpfel von der Fachhochschule Nordwestschweiz drei mögliche Szenarien der künftigen Altersbetreuung erläutert.

Die Diskussionen der rund 30 Teilnehmenden zeigten, wie vielschichtig die Herausforderungen im Bereich Betreuung sind. Und dass die Debatte «Was ist Betreuung?» unbedingt geführt werden muss. Am 29. August diskutieren wir am 2. Forum über Betreuung im Alter in der nationalen Politik.

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Wenn ich alt bin, zähle ich auf Betreuungsangebote Dritter

Wir wünschen uns zwar, im Alter von der Familie betreut zu werden. Zugleich schätzen viele ihre Situation in Zukunft so ein, dass sie auf Betreuungsangebote Dritter angewiesen sein werden. Ein Anrecht auf gute Betreuung im Alter wird klar gewünscht. Dies zeigen die Ergebnisse der ersten Umfrage der Paul Schiller Stiftung.

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Wir wünschen uns zwar, im Alter von der Familie betreut zu werden. Zugleich schätzen viele ihre Situation in Zukunft so ein, dass sie auf Betreuungsangebote Dritter angewiesen sein werden. Ein Anrecht auf gute Betreuung im Alter wird klar gewünscht. Dies zeigen die Ergebnisse der ersten Umfrage der Paul Schiller Stiftung.

Mit dieser und weiteren Umfragen will die Stiftung Meinungen und Stimmungsbilder erfassen, um dem Handlungsbedarf auch auf politischer Ebene immer wieder Nachdruck zu verleihen. Denn in der gesundheits- und sozialpolitischen Debatte in der Schweiz hat die Betreuung im Alter nach wie vor nur geringen Stellenwert. Dabei ist sie von grosser Bedeutung für ein möglichst langes Leben zu Hause.

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Geselligkeit und Information für ältere Migrantinnen und Migranten

In verschiedenen Regionen der Schweiz trägt das HEKS-Programm Alter und Migration (AltuM) dazu bei, dass Migrantinnen und Migranten ihr Leben im dritten Lebensabschnitt selbstständig und bei guter Gesundheit und Lebensqualität gestalten können.

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In verschiedenen Regionen der Schweiz trägt das HEKS-Programm Alter und Migration (AltuM) dazu bei, dass Migrantinnen und Migranten ihr Leben im dritten Lebensabschnitt selbstständig und bei guter Gesundheit und Lebensqualität gestalten können.

Dazu gehören auch die Café-Treffs, die die soziale Teilhabe ermöglichen. In der Aargauer Gemeinde Suhr zum Beispiel treffen sich Migrantinnen und Migranten zwei Mal pro Monat zum gemütlichen Beisammensein. Dabei werden auch Fragen zu Themen des Alters diskutiert und Dienstleistungen vorgestellt.

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Entlastung für Erwerbstätige, die Angehörige betreuen

Der Bundesrat will die Situation von pflegenden und betreuenden Angehörigen verbessern (siehe Beitrag vom Januar 2019). Ende Mai hat er nun die Botschaft zum Bundesgesetz über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege ans Parlament überwiesen.

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Der Bundesrat will die Situation von pflegenden und betreuenden Angehörigen verbessern (siehe Beitrag vom Januar 2019). Ende Mai hat er nun die Botschaft zum Bundesgesetz über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege ans Parlament überwiesen.

Das neue Gesetz sieht vor, im Obligationenrecht einen Anspruch auf bezahlten Urlaub für die Betreuung von Familienmitgliedern oder der Lebenspartnerin beziehungsweise des Lebenspartners zu verankern. Wie schwierig der Spagat zwischen Berufstätigkeit und Betreuung sein kann, illustriert ein Artikel im Grosseltern-Magazin.

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Alt werden und selbstbestimmt bleiben

Am 30. Oktober 2019 findet in der Schweiz der Tag für betreuende und pflegende Angehörige statt. Der Entlastungsdienst Schweiz will den Einsatz der unzähligen betreuenden Angehörigen an diesem Tag ins Scheinwerferlicht rücken und mit seinen Aktionen allen danken, die sich um Nahestehende kümmern.

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Am 30. Oktober 2019 findet in der Schweiz der Tag für betreuende und pflegende Angehörige statt. Der Entlastungsdienst Schweiz will den Einsatz der unzähligen betreuenden Angehörigen an diesem Tag ins Scheinwerferlicht rücken und mit seinen Aktionen allen danken, die sich um Nahestehende kümmern.

Am nationalen Anlass des Entlastungsdienstes Schweiz geht es um die Betreuung im Alter: «Alt werden und selbstbestimmt bleiben – am liebsten daheim. Was ältere Menschen und ihre Angehörigen brauchen.» Zu Gast sind unter anderen Bundesrat und Gesundheitsminister Alain Berset, der Soziologe Riccardo Pardini und die Alt-Ständerätin Christine Egerszegi.

Mittwoch, 30. Oktober 2019, 17.30 bis 20.00 Uhr

Inselspital Bern, Eingang Murtenstrasse 31

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Fachtagung Langzeitpflege und -betreuung

«Gut vernetzt zum Ziel – Interprofessionelles Arbeiten in der Langzeitpflege und Betreuung» ist das Thema der Fachtagung des Verbands LangzeitSchweiz im November. Die Tagung fokussiert auf Themen, welche sowohl Best-Practice-Einblicke ermöglichen als auch praxisrelevante Ergebnisse der aktuellen Forschung aufgreifen.

6. November 2019, 9 bis 16 Uhr

Alterszentrum Hottingen, Freiestrasse 71, Zürich

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Forum Gute Betreuung im Alter

Wo steht die bundespolitische Debatte zu Betreuung im Alter? Ergänzen Sie mit uns die Politlandschaft.

29. August 2019, 13.30–17.00 Uhr
Volkshaus Zürich

Programm

Im Mai haben wir das Forum Gute Betreuung im Alter lanciert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig: Es braucht ein Anrecht auf gute Betreuung im Alter für alle. Der Staat ist gefordert und soll in der Organisation und in der Klärung der Finanzierung eine wichtige Rolle einnehmen. Die nationalen Wahlen im Herbst geben Anlass, einen Blick ins Bundeshaus zu werfen: Was sagen die Parteien zu Betreuung im Alter? Was läuft im Parlament, was denken einzelne Exponenten?

Die Anmeldefrist ist abgelaufen und die Veranstaltung bereits ausgebucht. Sie können uns bei Interesse aber gerne kontaktieren und wir benachrichtigen Sie, falls wieder Plätze frei werden:mail@gutaltern.ch

Umfrage: Braucht es ein Anrecht auf gute Betreuung im Alter für alle?

Die Paul Schiller Stiftung will zu einer breiten Auseinandersetzung mit guter Betreuung im Alter beitragen. Dazu gehört auch, Fragen aufzuwerfen und Debatten zu lancieren. Wer soll die gute Betreuung im Alter künftig sicherstellen? Wir möchten wissen, was Sie darüber denken. Die Beantwortung der drei Fragen nimmt rund 5 Minuten in Anspruch.

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Die Paul Schiller Stiftung will zu einer breiten Auseinandersetzung mit guter Betreuung im Alter beitragen. Dazu gehört auch, Fragen aufzuwerfen und Debatten zu lancieren. Wer soll die gute Betreuung im Alter künftig sicherstellen? Wir möchten wissen, was Sie darüber denken. Die Beantwortung der drei Fragen nimmt rund 5 Minuten in Anspruch.

Mit dieser und weiteren Umfragen wollen wir Meinungen und Stimmungsbilder erfassen, um damit dem Handlungsbedarf auch auf politischer Ebene immer wieder Nachdruck zu verleihen. Denn in der gesundheits- und sozialpolitischen Debatte in der Schweiz hat die Betreuung im Alter nach wie vor nur geringen Stellenwert. Dabei ist sie von grosser Bedeutung für ein möglichst langes Leben zu Hause.

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Stadt Bern spricht Geld für Altersbetreuung zu Hause

Die Stadt Bern finanziert ab Mai 2019 verschiedene Unterstützungsangebote wie Notrufsysteme, Mahlzeitendienste, kleinere bauliche Anpassungen in Wohnungen und spricht Beiträge an betreute Wohnformen.

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Die Stadt Bern finanziert ab Mai 2019 verschiedene Unterstützungsangebote wie Notrufsysteme, Mahlzeitendienste, kleinere bauliche Anpassungen in Wohnungen und spricht Beiträge an betreute Wohnformen.

Das Angebot richtet sich an Stadtbernerinnen und Stadtberner im AHV-Alter, deren Einkommen und Vermögen eine bestimmte Schwelle nicht überschreitet. Der Gemeinderat reagiert damit auf eine Lücke im Finanzierungssystem: Während die Alterspflege über die Krankenversicherung und kantonale Beiträge finanziert wird, ist die Betreuung und Unterstützung im Alltag Privatsache. Nicht alle Seniorinnen und Senioren können sich diese zusätzlichen Kosten aber leisten.

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Hilfe und Beratung zum Thema Care-Migration

Die Nachfrage nach Betreuung in den eigenen vier Wänden wächst – und so der Markt von privaten Betreuungsagenturen. Nicht selten sind es Frauen aus Osteuropa, die dafür rekrutiert werden – auch für Rund-um-die-Uhr-Betreuungen.

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Die Nachfrage nach Betreuung in den eigenen vier Wänden wächst – und so der Markt von privaten Betreuungsagenturen. Nicht selten sind es Frauen aus Osteuropa, die dafür rekrutiert werden – auch für Rund-um-die-Uhr-Betreuungen.

Sogenannte Care-Migrantinnen schliessen eine Lücke in der hiesigen Langzeitpflege und -betreuung. Sie arbeiten oft für wenig Lohn und unter prekären Arbeitsbedingungen. Ungeregelte Arbeitszeiten, fehlende Ruhezeiten, Überforderung – diese belasten nicht nur die Haushalthilfe selber, sondern gefährden auch die Sicherheit und die Versorgungsqualität der betreuten Person. Die Informationsplattform CareInfo.ch bietet rechtliche Informationen auf Deutsch, Französisch, Polnisch, Slowakisch und Ungarisch. Sie richtet sich an Privathaushalte, Agenturen, Care-Migrantinnen und Fachpersonen. In einem geschlossenen Forum können sich Care-Migrantinnen austauschen und vernetzen. CareInfo wird getragen von den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Solothurn und den Städten Bern und Zürich. Der Kanton Basel-Stadt und die Städte Bern und Zürich bieten auch Ratgeber in Papierform an (Ratgeber Kanton Basel-Stadt/Ratgeber Stadt Bern/Ratgeber Stadt Zürich).

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Ein neuer Begegnungsort in Zürich Witikon

In Zürich Witikon ist Anfang März der Begegnungsort HOCH3 mit Bistro, Café und Pavillon eröffnet worden. HOCH3 ist ein Pilotprojekt der reformierten Kirche Zürich Witikon, hervorgegangen aus dem Grundgedanken der Stiftung für Urbane Diakonie: «Gemeinsam füreinander im Quartier».

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In Zürich Witikon ist Anfang März der Begegnungsort HOCH3 mit Bistro, Café und Pavillon eröffnet worden. HOCH3 ist ein Pilotprojekt der reformierten Kirche Zürich Witikon, hervorgegangen aus dem Grundgedanken der Stiftung für Urbane Diakonie: «Gemeinsam füreinander im Quartier».

«Waren Sie schon drin, haben Sie den feinen Tee und den Kaffee probiert?», fragen die Verantwortlichen auf der Website. «Seien Sie herzlich willkommen! Sie werden bemerken, dass HOCH3 mehr sein wird als die neue Quartierbeiz.» Zum Beispiel eine Weiterbildungsstätte, in der eine Psychologin das Thema «Betreuende Angehörige» beleuchtet oder ein Marktplatz, auf dem es Produkte aus der Region und aus fairem Handel gibt.

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André Winter – einfühlsamer Beobachter des Umgangs mit alten Menschen

Auch in seinen jüngsten Roman hat der Luzerner Autor André David Winter seine Erfahrung als Gerontologe einfliessen lassen: «Immer heim» erzählt die wunderbare Geschichte von einem alten Knecht, der ein Altersheim auf den Kopf stellt.

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Auch in seinen jüngsten Roman hat der Luzerner Autor André David Winter seine Erfahrung als Gerontologe einfliessen lassen: «Immer heim» erzählt die wunderbare Geschichte von einem alten Knecht, der ein Altersheim auf den Kopf stellt.

Warum er gerne über ältere Menschen schreibt und warum nicht jede Person für die Betreuung von Seniorinnen und Senioren geeignet ist, erklärt André David Winter im Interview mit der Paul Schiller Stiftung.

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Gute Betreuung auch für armutsbetroffene ältere Menschen

Im Sozialrecht gibt es noch keine klaren Regelungen dafür, was unter guter Betreuung im Alter zu verstehen ist

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Im Sozialrecht gibt es noch keine klaren Regelungen dafür, was unter guter Betreuung im Alter zu verstehen ist

Vielmehr ist es heute üblich, dass Betagte die benötigte Betreuung entweder von ihrem sozialen Umfeld beziehen oder die entsprechenden Dienstleistungen über die sogenannte Seniorenwirtschaft einkaufen. Die soziale Ungleichheit im Alter werde dabei ausgeblendet, kritisiert Carlo Knöpfel, Autor der von der Paul Schiller Stiftung in Auftrag gegebenen Recherchestudie, in der neusten Ausgabe der Zeitschrift «Soziale Sicherheit».

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Basler Spital entlässt sämtliche Aktivierungsfachleute

Das Basler Felix-Platter-Spital verzichtet künftig auf die Aktivierungstherapie, neun Therapeutinnen und Therapeuten verlieren ihre Stelle.

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Das Basler Felix-Platter-Spital verzichtet künftig auf die Aktivierungstherapie, neun Therapeutinnen und Therapeuten verlieren ihre Stelle.

Das bedeute «einen schwerwiegenden, bedauerlichen Qualitätsabbau in der geriatrischen Versorgung in der Region Basel», schreibt der Schweizerische Verband der Aktivierungsfachfrauen/-fachmänner SVAT in einer Stellungnahme. «In der Praxis ist hinreichend belegt, dass die Aktivierungstherapie als anerkannte Disziplin die Lebensqualität von betagten Menschen nachhaltig steigert und somit zu einer signifikanten Verbesserung der Situation der Patientinnen und Patienten beitragen kann.» Die Kündigungen seien völlig unerwartet ausgesprochen worden, das Vorgehen der Verantwortlichen sei «äusserst stossend». Auch Ergo- und Physiotherapeuten solidarisieren sich mit den Betroffenen.

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Finanzielle Unterstützung für engagierte Gemeinden

Der demografische Wandel ist auch für die Gemeinden in der Schweiz spürbar. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung möchte möglichst lange selbstständig in der eigenen Wohnung leben.

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Der demografische Wandel ist auch für die Gemeinden in der Schweiz spürbar. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung möchte möglichst lange selbstständig in der eigenen Wohnung leben.

In Wissenschaft und Praxis wird zunehmend erkannt, dass ambulante Pflegeangebote alleine nicht ausreichen, um zu Hause lebende ältere Frauen und Männer in ihrer Situation zu stärken. Für eine sinnvolle Neuorientierung der Altersversorgung müssen verschiedene Akteure und Dienstleister ihre Angebote aufeinander abstimmen. Die Age-Stiftung schreibt zum zweiten Mal das Programm Socius aus. Dieses Mal richtet es sich an Gemeinden oder Regionen, die Unterstützungssysteme für zu Hause lebende ältere Menschen gestalten wollen. Die zehn überzeugendsten Vorhaben werden mit einem finanziellen Beitrag unterstützt und profitieren von Wissens- und Erfahrungsaustausch.

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Ein Plädoyer gegen «Seelsorge light»

Spiritual Care erlebt als Begleitung von Menschen in kritischen Lebenssituationen derzeit einen enormen Aufschwung. Das sei ja schön und gut, meint Isabelle Noth.

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Spiritual Care erlebt als Begleitung von Menschen in kritischen Lebenssituationen derzeit einen enormen Aufschwung. Das sei ja schön und gut, meint Isabelle Noth.

Die Professorin für Seelsorge, Religionspsychologie und Religionspädagogik an der Universität Bern warnt aber vor einer medizinischen Vereinnahmung von Spiritualität. In einer differenzierten Betrachtung in der Zeitschrift «Neue Wege» fordert sie, dass «Spiritual Care dringend den Stachel der Kritik in sich tragen muss, um nicht seicht, um nicht zur Seelsorge light zu werden. Im Moment zumindest scheinen die an Spiritual Care ursprünglich geknüpften Hoffnungen und die Realität noch arg auseinanderzuklaffen.»

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Hilfe zur Selbsthilfe

Travail.Suisse, der als unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden 150’000 Mitglieder aus den verschiedensten Branchen und Bereichen der Privatwirtschaft und des Service public vertritt, engagiert sich für bessere Vereinbarkeit von Beruf, Betreuung und Pflege.

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Travail.Suisse, der als unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden 150’000 Mitglieder aus den verschiedensten Branchen und Bereichen der Privatwirtschaft und des Service public vertritt, engagiert sich für bessere Vereinbarkeit von Beruf, Betreuung und Pflege.

Im vergangenen Jahr hat der Verband zusammen mit der Krebsliga Schweiz, Pro Infirmis, Pro Senectute Schweiz und dem Schweizerischen Roten Kreuz die IG Betreuende und pflegende Angehörige gegründet. Mit einer neuen nationalen Plattform will Travail.Suisse die generationenübergreifende Hilfe innerhalb der Familien stärken. Die Website bietet kostenlose Informationen, Ratschläge, Tools und nützliche Adressen für alle erwerbstätigen betreuenden Angehörigen.

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Gemeinsam Generationenprojekte entwickeln

Damit sich Menschen unterschiedlichen Alters begegnen und gemeinsam aktiv werden, braucht es Impulse, engagierte Leute und Projekte. Mit Unterstützung der Generationenakademie werden Generationenprojekte angepackt und realisiert.

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Damit sich Menschen unterschiedlichen Alters begegnen und gemeinsam aktiv werden, braucht es Impulse, engagierte Leute und Projekte. Mit Unterstützung der Generationenakademie werden Generationenprojekte angepackt und realisiert.

In der Projektwerkstatt wurden in den letzten Jahren über 60 Generationenprojekte diskutiert, reflektiert und weiterentwickelt. Daraus ist zum Beispiel auch der Foto-Generationen-Dialog entstanden, bei dem sich Schülerinnen und Schüler sowie Menschen mit Demenz mittels des Mediums Fotografie austauschen. Der nächste Workshop der Generationenakademie findet statt am:

29. März, 9.15–16.45 Uhr
Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

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Kongress über die Herausforderungen des Alterns

Wie man würdevoll altert, ist eine der grossen Fragen des 21. Jahrhunderts, und es ist nötig, die vielschichtigen Aufgaben gemeinsam anzugehen.

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Wie man würdevoll altert, ist eine der grossen Fragen des 21. Jahrhunderts, und es ist nötig, die vielschichtigen Aufgaben gemeinsam anzugehen.

Der 2. Interkantonale Kongress über die Herausforderungen des Alterns in der Schweiz und im Ausland bietet Fachleuten die Möglichkeit, sich über die laufenden Arbeiten und Überlegungen mit Persönlichkeiten der Bundesbehörden, der kantonalen Gesundheits- und Sozialdepartemente und Gemeinden sowie mit Experten aus der Praxis, aus Verbänden und Bildungsanbietern auszutauschen.

6. Juni, 9.00–17.35 Uhr
Kongresszentrum Beaulieu, Avenue Bergières 10, 1004 Lausanne

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Erste schweizerische Fachtagung Palliative Geriatrie

Geriatrie will betagten und oft multimorbiden Menschen ein gelingendes Leben bis zuletzt ermöglichen. Palliative Care fokussiert auf die Lebensqualität von Menschen mit unheilbaren, chronisch fortschreitenden Krankheiten.

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Geriatrie will betagten und oft multimorbiden Menschen ein gelingendes Leben bis zuletzt ermöglichen. Palliative Care fokussiert auf die Lebensqualität von Menschen mit unheilbaren, chronisch fortschreitenden Krankheiten.

Zum ersten Mal in der Schweiz widmet sich eine Tagung dem palliativgeriatrischen Ansatz als Gesamtkonzept in Altenpflege, Geriatrie, Hospizarbeit und Palliative Care – veranstaltet von der internationalen deutschsprachigen Fachgesellschaft für Palliative Geriatrie FGPG.

14. März, 9.00–17.00 Uhr
Kongressforum, Stadtspital Waid, Tièchestrasse 99, 8037 Zürich

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Betreuungsurlaub für Angehörige

Die betreuenden Angehörigen sind für die Gesundheitsversorgung wichtig. Das hat auch der Bundesrat erkannt: Mit drei Massnahmen will er die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Betreuung von Angehörigen verbessern.

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Die betreuenden Angehörigen sind für die Gesundheitsversorgung wichtig. Das hat auch der Bundesrat erkannt: Mit drei Massnahmen will er die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Betreuung von Angehörigen verbessern.

Er hat dazu Beschlüsse getroffen und in die Vernehmlassung geschickt. Diese ist nun abgeschlossen. Ein Überblick über die Stellungnahmen zeigt das bei solchen Vorlagen übliche Bild: Den Gewerkschaften geht der Entwurf zu wenig weit, die Firmen wollen gar nichts unternehmen. Die Lösung liegt wohl in der Mitte.

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Ein Steuerabzug von 5000 Franken für Betreuende

Die CVP des Kantons Luzern will jene Menschen von Steuern entlasten, die freiwillig und unentgeltlich Pflege- und Betreuungsdienste leisten. Die Partei hat dazu eine «Privatpflege- und Betreuungsinitiative» lanciert.

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Die CVP des Kantons Luzern will jene Menschen von Steuern entlasten, die freiwillig und unentgeltlich Pflege- und Betreuungsdienste leisten. Die Partei hat dazu eine «Privatpflege- und Betreuungsinitiative» lanciert.

Die Initiative, die 4000 Unterschriften benötigt, sieht einen Steuerabzug von 5000 Franken für freiwillige und unentgeltliche Pflege- und Betreuungsdienste an Hilfsbedürftigen vor. Die Initiative sei auch eine Wertschätzung für die geleistete Freiwilligenarbeit, argumentiert die Partei. Einfache Handreichungen wie etwa Einkaufengehen sollen nicht zum Abzug berechtigen. Wesentlich sei, dass erbrachte Leistungen mit einem bewusst und freiwillig in Kauf genommenen höheren Zeit- und Koordinationsaufwand einhergehen würden.

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Eine ganz gewöhnliche Geschichte

Schlechte Gesundheit, gekoppelt mit Armut: Nie hätte Louise, die aus einer sogenannt guten Familie stammt und diese «Tradition» als Mutter von drei Kindern weiterführte, gedacht, dass es sie im Alter trifft. Sie hat doch stets alles richtig gemacht. Oder doch nicht?

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Schlechte Gesundheit, gekoppelt mit Armut: Nie hätte Louise, die aus einer sogenannt guten Familie stammt und diese «Tradition» als Mutter von drei Kindern weiterführte, gedacht, dass es sie im Alter trifft. Sie hat doch stets alles richtig gemacht. Oder doch nicht?

Der Nationale Forschungsschwerpunkt LIVES hat einen sechsminütigen Animationsfilm über den Lebensverlauf einer Frau in der Schweiz produziert. Er zeigt die verschiedenen Etappen, die von einer problemlosen Kindheit in die Verletzbarkeit im Alter führen können. Die Resultate verschiedener wissenschaftlicher Studien über geschlechtsspezifische Ungleichheiten der LIVES-Mitglieder haben diese Schaugeschichte inspiriert. Das anschaulich erklärte Video gibt es auch auf Französisch und Englisch.

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Auch im hohen Alter gut vernetzt

In unserer Gesellschaft werden Menschen über achtzig meistens mit Krankheiten und als Belastung in Verbindung gebracht. Die heutige Generation 80plus hat aber auch ein starkes Bedürfnis nach Selbst- und Mitbestimmung, und nicht nur nach Umsorgung und Konsum.

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In unserer Gesellschaft werden Menschen über achtzig meistens mit Krankheiten und als Belastung in Verbindung gebracht. Die heutige Generation 80plus hat aber auch ein starkes Bedürfnis nach Selbst- und Mitbestimmung, und nicht nur nach Umsorgung und Konsum.

Mit der Plattform Netzwerk 80plus, gegründet durch die Innovage Zentralschweiz in Koordination mit der Abteilung Alter und Gesundheit der Stadt Luzern, sollen die politischen und gesellschaftlichen Interessen und Anliegen der hochaltrigen Menschen wahrgenommen und vertreten werden. An regelmässigen Netzwerksitzungen werden unter anderem die Themen der Arbeitsgruppen wie Verkehr, Partizipation im Alter, Kochevents oder «Über das Sterben sprechen» diskutiert. Das Netzwerk leistet somit auch einen Beitrag zur Korrektur der bestehenden negativen Altersbilder. Entstanden ist unter anderem ein 14-täglicher Stamm zu interessanten Themen im Altersheim Wesemlin Luzern. «Ich bin überzeugt, dass die Hochaltrigen im sozialen und im kulturellen Leben viel bewirken und so die Gesellschaft bereichern können», sagt die Netzwerk-Initiantin Dagmar Böhler. «Auch Menschen über achtzig haben viel zu sagen.»

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Eine App für das selbstständige Leben im Quartier

Der Verein Vicino Luzern baut ein Unterstützungssystem auf, das älteren Menschen im Luzerner Neustadtquartier hilft, möglichst lang, möglichst sicher und möglichst selbstbestimmt im vertrauten Wohnumfeld zu leben.

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Der Verein Vicino Luzern baut ein Unterstützungssystem auf, das älteren Menschen im Luzerner Neustadtquartier hilft, möglichst lang, möglichst sicher und möglichst selbstbestimmt im vertrauten Wohnumfeld zu leben.

Zusammen mit Vicino entwickelt das iHomeLab, das Forschungszentrum für Gebäudeintelligenz der Hochschule Luzern – Technik & Architektur, im Projekt CABInet dazu eine App, die das Auffinden von Informationen und Hilfsangeboten im Quartier erleichtert.

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Was sich Frauen im Alter wünschen

Das hohe Alter ist ein Frauenuniversum. Einerseits steigt der Frauenanteil gegenüber demjenigen der Männer mit zunehmendem Alter. Andererseits tendiert der Anteil der Frauen bei den Professionellen, den Ehrenamtlichen und den Freiwilligen in der Betreuung sowie bei den betreuenden Angehörigen, die sich um alte Menschen kümmern, gegen 80 Prozent.

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Das hohe Alter ist ein Frauenuniversum. Einerseits steigt der Frauenanteil gegenüber demjenigen der Männer mit zunehmendem Alter. Andererseits tendiert der Anteil der Frauen bei den Professionellen, den Ehrenamtlichen und den Freiwilligen in der Betreuung sowie bei den betreuenden Angehörigen, die sich um alte Menschen kümmern, gegen 80 Prozent.

Die Manifestgruppe der GrossmütterRevolution hat im Laufe der letzten Jahre vier Berichte zum hohen Alter herausgegeben. Der neuste wurde im November vorgestellt.

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Wo grosse Konzerne aus der Betreuung und Pflege im Alter Profit schlagen

Die öffentliche Hand verabschiedet sich schleichend aus der Betreuung und Pflege alter Menschen. Gemeinden, Stiftungen und Heimvereine suchen Käufer oder Betreiber für ihre Altersheime.

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Die öffentliche Hand verabschiedet sich schleichend aus der Betreuung und Pflege alter Menschen. Gemeinden, Stiftungen und Heimvereine suchen Käufer oder Betreiber für ihre Altersheime.

Weil die Kosten aus dem Ruder laufen oder Investitionen anstehen, die man sich nicht leisten kann. An ihre Stelle treten kapitalkräftige Privatunternehmen, auch in der Schweiz. Ein Report der «NZZ am Sonntag» über Pflege, Betreuung und das grosse Geld.

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Wie Gemeindearbeiter in Finnland helfen, den Alltag zu bewältigen

Gemeinde Inari im Norden Finnlands: Drei Gemeindearbeiter sind Tag für Tag unterwegs und erledigen anstehende Arbeiten bei Rentnerinnen und Rentnern.

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Gemeinde Inari im Norden Finnlands: Drei Gemeindearbeiter sind Tag für Tag unterwegs und erledigen anstehende Arbeiten bei Rentnerinnen und Rentnern.

Sie wischen grosse Schneelasten vom Hausdach, helfen beim Füttern von Rentieren oder ziehen für einen 85-jährigen Eisfischer die Netze aus dem zugefrorenen See. Der Norddeutsche Rundfunk NDR gibt einen filmischen Einblick in ein Modell, in dem auch das gesellige Beisammensein zwischen Betreuenden und Betreuten nicht zu kurz kommt.

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Bundesrat sieht in WHO-Dekade eine Chance, Aktionen zu bündeln

Im Oktober haben wir über die Anfrage von SP-Nationalrätin Flavia Wasserfallen zum Engagement des Bundes in der Dekade «Healthy Ageing 2020-2030» der WHO berichtet. Ende November hat der Bundesrat geantwortet:

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Im Oktober haben wir über die Anfrage von SP-Nationalrätin Flavia Wasserfallen zum Engagement des Bundes in der Dekade «Healthy Ageing 2020-2030» der WHO berichtet. Ende November hat der Bundesrat geantwortet:

Er sieht in der Dekade «eine Chance, das Bewusstsein der involvierten Akteure zu schärfen, Aktionen zu bündeln und so gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen zu finden». Aber es sei verfrüht, sich zur konkreten Umsetzung der Dekade in der Schweiz zu äussern. Die WHO entwirft zurzeit die Eckpunkte der Dekade und konsultiert die Mitgliedstaaten 2019.

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Fachtagung Ageing und Living in Place

Chancen und Risiken moderner Techniken und Technologien, die älteren Menschen ermöglichen sollen, länger in ihrer gewohnten Umwelt zu leben.

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Chancen und Risiken moderner Techniken und Technologien, die älteren Menschen ermöglichen sollen, länger in ihrer gewohnten Umwelt zu leben.

31. Januar 2019, 10.30 Uhr,
bis 1. Februar 2019, 15.15 Uhr

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW,
Von Roll-Strasse 10, 4600 Olten

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Altersfreundliche Städte – heute und in Zukunft

Um angesichts der anstehenden Pensionierungswelle der Babyboomer attraktive Wohn- und Lebensorte zu bleiben, müssen die Schweizer Städte und Gemeinden ihre Alterspolitik überdenken. Ein Projekt der Hochschule Luzern zeigt Wege auf und unterscheidet fünf Gestaltungsmuster in der Umsetzung der Alterspolitik.

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Um angesichts der anstehenden Pensionierungswelle der Babyboomer attraktive Wohn- und Lebensorte zu bleiben, müssen die Schweizer Städte und Gemeinden ihre Alterspolitik überdenken. Ein Projekt der Hochschule Luzern zeigt Wege auf und unterscheidet fünf Gestaltungsmuster in der Umsetzung der Alterspolitik.

So entwickelt die Stadt Zürich eine neue Altersstrategie und bezieht neben den relevanten städtischen und privaten Akteurinnen und Akteuren auch die Bevölkerung mit ein. Alte Menschen sollen in Zürich auch künftig auf eine hohe Lebensqualität zählen können.

Eine Lösung für Europas Notstand in der Betreuung und Pflege von Senioren

Die Global Coalition on Aging (GCOA) fordert die Gesundheits- und Sozialsysteme in ganz Europa dazu auf, die beziehungsbasierte häusliche Pflege und Betreuung zu fördern. Diese will die Gesundheit und Unabhängigkeit hilfsbedürftiger Menschen erhalten.

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Die Global Coalition on Aging (GCOA) fordert die Gesundheits- und Sozialsysteme in ganz Europa dazu auf, die beziehungsbasierte häusliche Pflege und Betreuung zu fördern. Diese will die Gesundheit und Unabhängigkeit hilfsbedürftiger Menschen erhalten.

Dabei fokussiert sie auf die Bedürfnisse der hilfsbedürftigen Person und ihrer Familie und nicht auf die Erledigung einer festgelegten Reihe von Aufgaben. Jedes Land, das vor der Herausforderung einer immer älteren Gesellschaft steht, werde davon profitieren, diese personenzentrierte Betreuung und Pflege in seinen Gesundheits- und Sozialsystemen zu fördern, schreibt die GCOA in einem Report. Zusätzlich müssten die Länder jedoch in die Ausbildung von Fachkräften mit den erforderlichen Fähigkeiten investieren.

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Neues Denknetz-Buch «Gutes Alter»: Erscheint am 22. November

Es ist ein alter Menschheitstraum: langes Leben bei guter Gesundheit und in guter Gesellschaft. Doch während der Google-Konzern Milliarden in die biotechnologische Forschung steckt, um das Alter weiter zu verlängern, dreht sich die sozialpolitische Diskussion um «Überalterung» und «strapazierte Generationensolidarität». Sind die vielen Alten ein Problem?

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Es ist ein alter Menschheitstraum: langes Leben bei guter Gesundheit und in guter Gesellschaft. Doch während der Google-Konzern Milliarden in die biotechnologische Forschung steckt, um das Alter weiter zu verlängern, dreht sich die sozialpolitische Diskussion um «Überalterung» und «strapazierte Generationensolidarität». Sind die vielen Alten ein Problem?

«Gutes Alter», das neue Buch des sozialkritischen Thinktanks Denknetz, hält dagegen: Die Autorinnen und Autoren, zu denen auch die Verfasser der Recherchestudie Carlo Knöpfel und Riccardo Pardini gehören, machen deutlich, wie ein gutes und langes Leben für alle gesichert werden kann. Und sie zeigen dafür Wege auf.

Die Vernissage zum Buch findet heute Donnerstag, 22. November 2018, in der Pro-Senectute-Bibliothek in Zürich statt. Die begrenzten Plätze sind alle bereits vergeben.

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Auf dem Weg in eine Zweiklassenversorgung?

Pflege ohne Betreuung ist nicht denkbar, Betreuung ohne Pflege sehr wohl. Trotzdem fehlen in der Schweiz klare Regelungen im Sozialrecht, was unter guter Betreuung im Alter zu verstehen ist. Und das Unterstützungssystem für betagte Menschen mündet immer stärker in eine Zweiklassenversorgung, in der gut situierte Betagte sich eine professionelle Betreuung leisten können – und andere nicht.

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Pflege ohne Betreuung ist nicht denkbar, Betreuung ohne Pflege sehr wohl. Trotzdem fehlen in der Schweiz klare Regelungen im Sozialrecht, was unter guter Betreuung im Alter zu verstehen ist. Und das Unterstützungssystem für betagte Menschen mündet immer stärker in eine Zweiklassenversorgung, in der gut situierte Betagte sich eine professionelle Betreuung leisten können – und andere nicht.

Diese Thesen vertritt Carlo Knöpfel, Autor der von der Paul Schiller Stiftung in Auftrag gegebenen Recherchestudie, im neusten «Bulletin» der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW).

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Anfrage von Nationalrätin Flavia Wasserfallen zur Dekade «Healthy Ageing» der WHO und zum Engagement des Bundes

Gut und gesund altern ist auch im Nationalrat ein Thema: Im September hat SP-Nationalrätin Flavia Wasserfallen eine Anfrage zum Engagement des Bundes in der Dekade «Healthy Ageing» der WHO eingereicht.

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Gut und gesund altern ist auch im Nationalrat ein Thema: Im September hat SP-Nationalrätin Flavia Wasserfallen eine Anfrage zum Engagement des Bundes in der Dekade «Healthy Ageing» der WHO eingereicht.

Unter anderem fragt Wasserfallen den Bundesrat, wie die WHO-Dekade genutzt werden könne, um ein Dach über bisherige Bemühungen zu schaffen. Sie denkt dabei an die nationalen Strategien zu Palliative Care oder Demenz, den Aktionsplan pflegende Angehörige und die Neuausrichtung der Programme der Gesundheitsförderung auf den Bereich «Alter».

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Fachperson Betreuung – gut geschult für die Betreuung im Alter

«Wir FaBe können durch unsere Interventionen auf der psychologischen Ebene viel beitragen zu einer guten Betreuung im Alter», sagt Jana Friebe, FaBe Fachrichtung Betagtenbetreuung auf einer Demenzstation.

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«Wir FaBe können durch unsere Interventionen auf der psychologischen Ebene viel beitragen zu einer guten Betreuung im Alter», sagt Jana Friebe, FaBe Fachrichtung Betagtenbetreuung auf einer Demenzstation.

Ihre Ausbildung befähigt Fachpersonen Betreuung (FaBe), gute Betreuung im Alltag von Institutionen sicherzustellen und psychosoziale Aspekte der Betreuung wahrzunehmen. Sie bringen Kompetenzen in der Grund- und Behandlungspflege mit, die jenen der Fachpersonen Gesundheit (FaGe) sehr ähnlich sind. Trotzdem bilden immer mehr Altersheime überwiegend oder ausschliesslich FaGe aus.

Die junge Frau wurde übrigens Zweite an den Berufsmeisterschaften Fa-Best im Jahr 2017. Ein kleines Porträt.

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Altern in Würde

Mit dem Aufkommen des Themas «Alter» in Politik, Öffentlichkeit und Life Sciences verwundere es wenig, dass Forderungen nach einem «Alter in Würde» oder «würdevollem Altern» erhoben werden. Das schreibt Prof. Dr. Frank Mathwig, Beauftragter Theologie und Ethik beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund und Mitglied der Nationalen Ethikkommission, in einem Beitrag im Buch «Altern in Würde» des Theologischen Verlags Zürich.

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Mit dem Aufkommen des Themas «Alter» in Politik, Öffentlichkeit und Life Sciences verwundere es wenig, dass Forderungen nach einem «Alter in Würde» oder «würdevollem Altern» erhoben werden. Das schreibt Prof. Dr. Frank Mathwig, Beauftragter Theologie und Ethik beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund und Mitglied der Nationalen Ethikkommission, in einem Beitrag im Buch «Altern in Würde» des Theologischen Verlags Zürich.

Mathwig interessiert nicht eine fixe Würdedefinition. Er geht vielmehr der Frage nach, welche Rolle der Würde im Kontext der ethischen Reflexion über das Alter zukommt. Die zentralen Aussagen dazu finden Sie ab Seite 10 des Dokuments.

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Betreutes Wohnen auf dem Bauernhof

Das Konzept «Care Farming» stammt aus Belgien und fasst seit einigen Jahren auch in der Schweiz Fuss: Bauernfamilien bieten Betreuungsplätze neu auch für ältere Menschen – nicht nur für Kinder, Jugendliche oder Behinderte. Ihr Alltag bekomme durch tägliche Aufgaben einen Sinn, sagt Karin Wyss vom Sekretariat des Vereins Care Farming Schweiz im «Tages-Anzeiger».

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Fachtagung HeimWeh

Was ist Heimat? Was braucht es, um möglichst kein Heimweh zu haben, um sich auch im Heim zu Hause zu fühlen?

7. November 2018, 08.30–16.30 Uhr

Alterszentrum Hottingen, Freiestrasse 71, 8032 Zürich

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Fachtagung Langzeitpflege

«Ambulant & stationär – Erfolgsmodell mit Potential?» Die Herausforderungen bei der Sicherstellung eines bedarfsgerechten Angebots für pflege- und betreuungsbedürftige Personen.

11. Dezember 2018, 08.45–12.30 Uhr

Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich

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Umfassend betreut dank vernetzter Kooperation

Wer im Alter Dienstleistungen im Gesundheits- und Sozialbereich beansprucht, realisiert rasch: Die Arbeit der diversen Leistungsträger ist oft schlecht koordiniert. Das führt zu Unsicherheit, Ineffizienz – und auch zu unnötigen Kosten. Hier setzt CareNet+ an, ein von Pro Senectute Kanton Zürich 2016 im Bezirk Affoltern initiiertes Pilotprojekt.

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Wer im Alter Dienstleistungen im Gesundheits- und Sozialbereich beansprucht, realisiert rasch: Die Arbeit der diversen Leistungsträger ist oft schlecht koordiniert. Das führt zu Unsicherheit, Ineffizienz – und auch zu unnötigen Kosten. Hier setzt CareNet+ an, ein von Pro Senectute Kanton Zürich 2016 im Bezirk Affoltern initiiertes Pilotprojekt.

Es verbessert die Altersversorgung, indem es die Aktivitäten von Leistungserbringern und Kostenträgern gezielt koordiniert. In einem Fachartikel skizziert Erich Scheibli, Leiter Care Management bei der SWICA Krankenversicherung und Mitglied der Projektsteuerungsgruppe, erste Erfahrungen mit CareNet+.

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Klubschule Migros lanciert Kurse für betreuende Angehörige

Die Migros hat erkannt, dass in der Schweiz immer mehr pflegebedürftige Personen die Hilfe von Familienmitgliedern in Anspruch nehmen. So lässt sich trotz Beeinträchtigungen der Alltag in der vertrauten Umgebung bewältigen. Die Klubschule Migros bietet ihr neues Angebot ab Oktober 2018 an.

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Die Migros hat erkannt, dass in der Schweiz immer mehr pflegebedürftige Personen die Hilfe von Familienmitgliedern in Anspruch nehmen. So lässt sich trotz Beeinträchtigungen der Alltag in der vertrauten Umgebung bewältigen. Die Klubschule Migros bietet ihr neues Angebot ab Oktober 2018 an.

«Viele Angehörige wollen ihre Liebsten selber pflegen und sie in ihrer Selbstständigkeit unterstützen», heisst es in einer Medienmitteilung. Neu vermittelt die Klubschule Migros an über zehn Standorten das nötige Rüstzeug dazu. Zusammen mit Careum Weiterbildung hat sie einen Grundkurs konzipiert.

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Fachtagung Demenz und Migration

Mit der wachsenden Zahl älterer Menschen steigt auch die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen mit Migrationshintergrund. Eine Tagung der Paulus-Akademie richtet ihren Fokus auf die Schnittstelle von Demenz und Migration.

13. November 2018, 13.00 – 17.45 Uhr
Volkshaus Zürich, Stauffacherstr. 60, 8004 Zürich

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Drei Szenarien einer Gesellschaft des langen Lebens

Es ist eindrücklich, wie vielfältig Pflege und Betreuung im Alter in den Medien in letzter Zeit aufgegriffen und thematisiert wird. In einem Beitrag im «Vorsorge Guide 2018/2019» bringt Carlo Knöpfel, Autor der von der Paul Schiller Stiftung in Auftrag gegebenen Recherchestudie, auf den Punkt, worum es im Bereich Betreuung geht.

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Es ist eindrücklich, wie vielfältig Pflege und Betreuung im Alter in den Medien in letzter Zeit aufgegriffen und thematisiert wird. In einem Beitrag im «Vorsorge Guide 2018/2019» bringt Carlo Knöpfel, Autor der von der Paul Schiller Stiftung in Auftrag gegebenen Recherchestudie, auf den Punkt, worum es im Bereich Betreuung geht.

Für die Gesellschaft des langen Lebens unterscheidet er drei Szenarien und skizziert, welche Folgen diese auf die betroffenen Familien und Berufsleute, Institutionen sowie den Staat haben. Und welche finanziellen Auswirkungen damit verbunden sind.

Der «Vorsorge Guide 2018/19» ist eine gemeinsame Beilage der «Schweizer Versicherung», der «Schweizer Bank» sowie der «Handelszeitung». Herausgeberin: Ringier Axel Springer Schweiz AG.

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Skandinaviens Betreuung und Pflege als Vorbild

Die Unterscheidung zwischen formaler Pflege und Betreuung/Alltagsunterstützung ist in Politik, Fachwelt und im Alltag ein wichtiges Thema geworden. Einen gross angelegten, viel beachteten Vergleich der Pflege und Alltagsunterstützung in fünf nordischen Ländern mit der Situation in Deutschland hat die deutsche Politikwissenschaftlerin und Pflegeexpertin Cornelia Heintze 2015 vorgelegt.

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Die Unterscheidung zwischen formaler Pflege und Betreuung/Alltagsunterstützung ist in Politik, Fachwelt und im Alltag ein wichtiges Thema geworden. Einen gross angelegten, viel beachteten Vergleich der Pflege und Alltagsunterstützung in fünf nordischen Ländern mit der Situation in Deutschland hat die deutsche Politikwissenschaftlerin und Pflegeexpertin Cornelia Heintze 2015 vorgelegt.

Die im Auftrag der deutschen Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Expertise beweist den gesellschaftlichen Mehrwert einer qualitativ hochwertigen, öffentlichen Care-Infrastruktur. Wer sich für gute Betreuung im Alter interessiert, gewinnt hier viele wertvolle Erkenntnisse.

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Das Leben aktivierend gestalten

Die bestmögliche Lebensqualität für all jene Menschen schaffen, die in Institutionen leben und dort begleitet, betreut und gepflegt werden. Das ist das Ziel der Integrativen Aktivierenden Alltagsgestaltung (IAA). Das Konzept sieht Aktivierungsangebote nicht als das Besondere, sondern als gemeinsam gelebter Alltag.

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Die bestmögliche Lebensqualität für all jene Menschen schaffen, die in Institutionen leben und dort begleitet, betreut und gepflegt werden. Das ist das Ziel der Integrativen Aktivierenden Alltagsgestaltung (IAA). Das Konzept sieht Aktivierungsangebote nicht als das Besondere, sondern als gemeinsam gelebter Alltag.

Ein Input von Aktivierungsfachfrau Elvira Tschan zu Chancen bei der Aktivierung und Alltagsgestaltung in der Geriatrie und Psychogeriatrie.

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Über Integrative Aktivierende Alltagsgestaltung informiert Elvira Tschan auch an der Herbsttagung der Walder Stiftung vom Freitag, 2. November 2018.

Swiss Public Health Congress

Better Health Faster: Die Sozialwissenschaften im Dienst der Gesundheit, mit Referat von Carlo Knöpfel, Professor von der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW in Basel, im Workshop «Langzeitpflege im Alter: Problemlage und Lösungsansätze».

7. – 8. November 2018
Aula des Jeunes Rives, Neuchâtel

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Impulsnachmittag Careum

Intergenerative Betreuung – erfolgreich durch eine interdisziplinäre Praxisgestaltung. Eine Tagung mit und über Generationenprojekte.

27. November 2018, 13.30 – 17.00 Uhr
Careum Weiterbildung, Mühlemattstr. 42, 5000 Aarau

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In eigener Sache

Mit dem ersten Newsletter «Gute Betreuung im Alter» ist es uns gelungen, den Dialog zum Thema weiter zu beleben. Die vielfältigen Rückmeldungen belegen, wie gross das Interesse am Thema «Betreuung im Alter» heute ist – nicht nur in Fachkreisen, sondern weit darüber hinaus in Gesellschaft und Politik.

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Mit dem ersten Newsletter «Gute Betreuung im Alter» ist es uns gelungen, den Dialog zum Thema weiter zu beleben. Die vielfältigen Rückmeldungen belegen, wie gross das Interesse am Thema «Betreuung im Alter» heute ist – nicht nur in Fachkreisen, sondern weit darüber hinaus in Gesellschaft und Politik.

Im Weiteren hat das von der Paul Schiller Stiftung initiierte Dialognetz seine Arbeit aufgenommen. Eine Aufbaugruppe sucht bis Ende Jahr nach innovativen Möglichkeiten, wie der Dialog über das Thema weiter unterstützt und breit gefördert werden kann. Wir werden Sie weiter informieren.

Und drittens haben wir die Website www.gutaltern.ch neu ausgerichtet. Damit finden Sie noch schneller und besser ins Thema «Gute Betreuung im Alter», sowohl in die aktuellen Entwicklungen wie auch in die zentralen Fragen nach Perspektiven.

Studie «Modelle guter Betreuung im Alter» gestartet

Um die vorliegende Recherchestudie zu vertiefen, hat die Paul Schiller Stiftung mit Partnern eine Nachfolgestudie angestossen, in der es um die praxisnahe Konzipierung von «Modellen guter Betreuung im Alter» geht.

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Um die vorliegende Recherchestudie zu vertiefen, hat die Paul Schiller Stiftung mit Partnern eine Nachfolgestudie angestossen, in der es um die praxisnahe Konzipierung von «Modellen guter Betreuung im Alter» geht.

Die Projektpartner sind die Prof. Otto-Beisheim Stiftung, die Walder Stiftung, die Direktion Kultur und Soziales des Migros Genossenschafts-Bundes und die Age-Stiftung. Administrativ unterstützt wird die Initiative von SwissFoundations. Der Studienauftrag ging wiederum an Prof. Dr. Carlo Knöpfel vom Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW. Die Arbeiten haben im ersten Halbjahr 2018 begonnen, im Herbst 2019 sollen die Ergebnisse vorliegen.

Unterstützung pflegender Angehöriger verbessern

Der Bundesrat will die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Betreuung von Angehörigen verbessern und hat dazu die Vernehmlassung eröffnet.

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Der Bundesrat will die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Betreuung von Angehörigen verbessern und hat dazu die Vernehmlassung eröffnet.

So soll die Betreuungsarbeit besser anerkannt werden, auch durch eine Ausweitung des Anspruchs auf Betreuungsgutschriften für die AHV. Heute haben pflegende Angehörige nur dann Anspruch auf eine solche Betreuungsgutschrift, wenn die pflegebedürftige Person eine Hilflosenentschädigung für mittlere oder schwere Hilflosigkeit beansprucht. Um das selbstständige Leben zuhause zu unterstützen, soll der Anspruch auf Betreuungsgutschriften bereits bei leichter Hilflosigkeit gewährt werden. Damit ist das Thema Betreuung im Alter auf Ebene Bundesrat angekommen, es dürfte somit auch politisch an Fahrt aufnehmen. Die Vernehmlassung dauert bis zum 19. Oktober 2018.

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Der Bundesrat zur Neuordnung der Pflegefinanzierung

Aus Sicht des Bundesrats hat die Neuordnung der Pflegefinanzierung ihre Ziele grundsätzlich erreicht. Das ist sein Fazit aus dem Evaluationsbericht von Anfang Juli.

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Aus Sicht des Bundesrats hat die Neuordnung der Pflegefinanzierung ihre Ziele grundsätzlich erreicht. Das ist sein Fazit aus dem Evaluationsbericht von Anfang Juli.

Dieser zeigt leider auch auf, dass der Kostendruck auf die Heime gestiegen ist. Steigender Kostendruck bei den Heimen wirkt sich erfahrungsgemäss zu Lasten der Betreuung, der Personalqualifikation und durch Taxzuschläge aus. Unschön ist auch, dass der Bundesrat die Beiträge der Versicherer an die ambulante Pflege zu Hause senken will. Das geht ebenfalls auf Kosten der Betreuung. Dem Spitex-Pflegepersonal zum Beispiel bleibt plötzlich weniger Zeit für eine kleine Geste, ein freundliches Wort. Auf der anderen Seite spricht der Evaluationsbericht von einem «starken Wunsch nach mehr Entlastung für pflegende Angehörige in Form von bezahlbaren Unterstützungsangeboten»

Hier finden Sie eine umfassende Dokumentation dazu.

Diskutiert wurde das Spannungsfeld zwischen Pflege und Betreuung auch in der Sendung «Club» von SRF vom 10. Juli: «Zu teuer, zu wenig Personal: Wer pflegt mich noch im Alter?»

Übersichtlich und anschaulich bringt auch die SonntagsZeitung vom 22. Juli vieles auf den Punkt.

Menschenrechte verletzt

Gemäss Bundesverfassung haben Bund und Kantone «für eine ausreichende, allen zugängliche medizinische Grundversorgung von hoher Qualität» zu sorgen.

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Gemäss Bundesverfassung haben Bund und Kantone «für eine ausreichende, allen zugängliche medizinische Grundversorgung von hoher Qualität» zu sorgen.

Doch in Wirklichkeit nimmt die Qualität der Pflege entgegen dem Massnahmenkatalog des Bundesrates ab, das Betreuungsverhältnis zwischen Patientinnen und Patienten und Pflegefachpersonen verschlechtert sich laufend, und die Kantone bilden aus Spargründen zu wenige Pflegefachpersonen aus. In der Schweiz verletzen Parlament und Bundesrat ihre Schutzpflichten grob, schreibt Andreas Kley, Professor für öffentliches Recht, Verfassungsgeschichte sowie Staats- und Rechtsphilosophie an der Universität Zürich, in einem Gastbeitrag in der NZZ.

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Eigenwillig und einzigartig, nicht krank und ausgeliefert

Immer mehr Altersheime anerkennen den Wert einer guten Betreuung als Ergänzung zur Pflege. Doch wie wird das im Alltag gelebt und umgesetzt?

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Immer mehr Altersheime anerkennen den Wert einer guten Betreuung als Ergänzung zur Pflege. Doch wie wird das im Alltag gelebt und umgesetzt?

Was bringt betagten Menschen nach einem langen Leben in Selbständigkeit und Eigenverantwortung den grössten Gewinn? Theo Deutschmann, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Lebensqualität in Schaffhausen, zum Perspektivenwechsel, der damit verbunden ist.

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Impulsnachmittag Careum

Von integrierter Versorgung bis Caring Community – Was sollen wir wie umsetzen? Orientierungshilfen für die Praxis.

25. Oktober 2018, 13.30–17.30 Uhr
Careum Weiterbildung, Mühlemattstr. 42, 5000 Aarau

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Herbsttagung Walder Stiftung

Altern in Würde – gemeinsam oder allein?

2. November 2018, 09.00–15.00 Uhr
Technopark, Technoparkstr. 1, 8005 Zürich

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